Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.05.2012

15:13 Uhr

Die Handballer des THW

Kiels konkurrenzloses Aushängeschild

VonPatrick Kleinmann

Nicht nur sportlich überzeugt der THW Kiel, auch für die Landeshauptstadt ist der Handballverein ein wichtiges Aushängeschild. Und in diesem Jahr stehen die Kieler kurz davor, Handball-Geschichte zu schreiben.

Kiels Kapitän Marcus Ahlm: Der THW ist Kiels Aushängeschild dpa

Kiels Kapitän Marcus Ahlm: Der THW ist Kiels Aushängeschild

KielDer erste große Saisonerfolg hatte eher was von einem Etappenziel: Ein 32:27-Erfolg gegen den SC Magdeburg, Applaus von den eigenen Fans, ein verhältnismäßig kurzer Jubelkreis – und Training am nächsten Morgen. Dass der THW Kiel am Saisonende zum 17. Mal in seiner Geschichte deutscher Meister sein wird, wurde zwar bejubelt, gleichzeitig aber auch einem höheren Ziel untergeordnet. „Morgen im Training werde ich schon sehen, wer wie gefeiert hat“, drohte der isländische Trainer Alfred Gislason - und meinte das zumindest ein bisschen ernst.

Denn die Norddeutschen können in dieser Spielzeit einen Rekord für die Ewigkeit schaffen, eine Bestmarke, für die der im Sport-Journalismus inflationär und meist auch falsch benutzte Pseudo-Superlativ „aller Zeiten“ endlich einmal Berechtigung hätte: die perfekte Saison. Die Ausgangslage ist gegeben: Der THW steht nach 29 Spieltagen mit 58:0 Punkten als Meister fest und steht zudem im Halbfinale des Pokals und der Champions League – das Triple und eine verlustpunktfreie Liga-Saison sind greifbar.

Dass die Nordlichter seit Jahren eine der besten, vermutlich sogar die beste Handball-Mannschaft der Welt stellen, lässt sich besonders deutlich in Zahlen darstellen: Sieben Meisterschaften in den vergangenen acht Jahren, vier Pokalsiege in den vergangenen fünf Jahren, vier Finalteilnahmen in der Champions League seit 2007, dabei zwei Siege sowie der Titel als Vereinsweltmeister im letzten Jahr.

Wahl in Schleswig-Holstein: Was kommt nach Schwarz-Gelb?

Wahl in Schleswig-Holstein

Was kommt nach Schwarz-Gelb?

Die Zeichen in Schleswig-Holstein stehen auf Wechsel. CDU und SPD kämpfen um Platz eins.

Die Achse mit dem weltbesten Keeper, dem Franzosen Thierry Omeyer, im Tor, den deutschen Nationalspielern Christian Sprenger und Dominik Klein auf den Außenpositionen und vor allem einem überragenden Rückraum, in dem sich mit Kim Andersson, Filip Jicha, Momir Ilic und Daniel Narcisse gleich vier überragende Shooter drei Plätze teilen, ist mehr als beeindruckend.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×