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08.03.2014

14:07 Uhr

Doping

Verfahren gegen Sachenbacher-Stehle Ende März

Sie war der Skandal der olympischen Winterspiele in Sotchi. Mit Evi Sachenbacher-Stehle wurde zum ersten Mal eine deutsche Biathletin des Dopings überführt. Ende März beginnt das Verfahren gegen die Sportlerin.

Evi Sachenbacher-Stehle wurden in Sotchi des Dopings überführt. Es ist nicht das erste Mal, dass die ehemalige Langläuferin auffällige Werte vorwies. Bereits in Turin vor acht Jahren gab es Ungereimtheiten. dpa

Evi Sachenbacher-Stehle wurden in Sotchi des Dopings überführt. Es ist nicht das erste Mal, dass die ehemalige Langläuferin auffällige Werte vorwies. Bereits in Turin vor acht Jahren gab es Ungereimtheiten.

Evi Sachenbacher-Stehle muss sich Ende März beim Biathlon-Weltverband IBU für ihre positive Dopingprobe bei Olympia in Sotschi rechtfertigen. Diesen zeitlichen Rahmen für das Verfahren vor dem Anti-Doping-Panel des Verbandes kündigte IBU-Generalsekretärin Nicole Resch am Samstag im ZDF an. „Ein unabhängiges Gremium mit Spezialisten aus dem rechtlichen und medizinischen Bereich wird über die disziplinaren Konsequenzen entscheiden“, sagte Resch.

Man werde die Verhandlung „auf die Ergebnisse der Tests von Sotschi aufbauen“. Sachenbacher-Stehle war in A- und B-Probe positiv auf die Substanz Methylhexaneamin getestet worden. Die 33-Jährige bestreitet vorsätzliches Doping und führt den Test auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück. „Sobald die Substanz im Körper des Athleten nachgewiesen wird, ist die Beweislast verschoben auf den Athleten. Für uns ist nur wichtig, die Substanz war da“, sagte Resch.

Der zweimaligen Langlauf-Olympiasiegerin droht eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Ob es wirklich dazu kommt, wollte Resch nicht voraussagen. „Das muss man abwarten“, sagte sie. Das Hearing-Panel der IBU werde alle Tatsachen bewerten. „Und dann muss man die Entscheidung abwarten.“

Von

dpa

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