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15.07.2013

16:26 Uhr

Dopingvorwürfe gegen Sprinter

Adidas legt Vertrag mit Sprinter Gay auf Eis

Der Sportartikelhersteller hat sich schockiert gezeigt über die Vorwürfe gegen den Sprinter. Der Vertrag mit Tyson Gay werde ausgesetzt – selbst, wenn sich seine Unschuld erweisen sollte.

Adidas hat den Vertrag mit US-Sprinter Tyson Gay vorerst auf Eis gelegt. dpa

Adidas hat den Vertrag mit US-Sprinter Tyson Gay vorerst auf Eis gelegt.

Düsseldorf/HerzogenaurachDer Sportartikelhersteller Adidas hat nach dem Doping-Fall von Tyson Gay den Vertrag mit dem amerikanischen Weltklassesprinter ausgesetzt. Dies teilte das deutsche Unternehmen am Montag mit. „Wir sind durch die jüngsten Vorwürfe schockiert. Selbst wenn seine Unschuld noch bewiesen werden sollte, wird der Vertrag mit Tyson ausgesetzt“, erklärte Adidas-Sprecher Oliver Brüggen am Montag. „Adidas hat eine klare Politik, was Doping und Drogen angeht.“

Adidas habe in den Verträgen mit den Athleten eine Klausel, dass der Kontrakt gekündigt werden könne, wenn ein Sportler des Dopings für schuldig befunden werde. Die Partnerschaft zwischen Adidas und Gay besteht seit 2005. „Während dieser Zeit war er ein großer Botschafter für die Leichtathletik und unsere Marke“, sagte Brüggen.

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Der Dopingskandal in der Leichtathletik weitet sich aus. Nach der Bekanntgabe von drei positiven Proben bei Sprintern wurden nun drei weitere Fälle bestätigt. Die Verbände reagierten defensiv bis schockiert.

Gay soll von Adidas pro Jahr bis zu einer Million Dollar (770.000 Euro) erhalten haben. Laut Daily Mail ist Weltrekordler Usain Bolt Topverdiener unter den Leichtathleten: Ausrüster Puma zahlt dem Jamaikaner rund acht Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro) im Jahr.

Gay, Dreifach-Weltmeister von 2007, hatte am Sonntag bekannt gegeben, bei einer Trainingsprobe positiv auf Dopingmittel getestet worden zu sein.

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