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25.01.2005

09:01 Uhr

DSV mit Außenseiterchancen

Erstmals Teamwettbewerb bei Ski-WM

Zum ersten Mal in der Geschichte alpiner Weltmeisterschaften wird in Bormio auch die beste Ski-Nation in einem Teamwettbewerb ermittelt.

HB BORMIO. Am Schlusstag der Titelkämpfe (13. Februar) treten zur elften und letzten Entscheidung dabei mindestens vier und höchstens sechs Athleten aus jedem Land in acht Wertungs-Durchgängen gegeneinander an. Dabei werden bei Damen und Herren je zwei Läufe in Super-G und zwei Läufe im Slalom absolviert. Mindestens zwei Starter pro Nation müssen beide Disziplinen bewältigen, zwei bis vier weitere Rennfahrer treten zu den restlichen vier Läufen an.

Die Gesamtsieger werden nach einem Punktesystem ermittelt. Für jeden ersten Platz gibt es pro Lauf zehn Zähler, für Platz zwei gibt es neun Punkte usw. bis zum Zehnten, der noch einen Zähler erhält. Sollten nach acht Läufen zwei oder mehrere Nationen die gleiche Punktzahl haben, gibt die bessere Gesamtzeit den Ausschlag. Welcher Athlet im jeweils nächsten Lauf antritt, kann erst unmittelbar vor dem Start festgelegt werden. Favoriten auf die Goldmedaille sind Österreich und die USA. Außenseiterchancen auf eine Medaille hat auch der Deutsche Skiverband. Trotz des kompliziert anmutenden Systems hofft der Internationale Skiverband FIS auf eine große Publikumswirkung.

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