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07.01.2005

21:26 Uhr

Dytrt bleibt im Eis hängen

Berger überrascht in Oberstdorf und Lindemann überzeugt

Stefan Lindemann und Christiane Berger stehen kurz vor dem Titelgewinn. Während der Eiskunstläufer seine vierte deutsche Meisteschaft verbuchen kann, überraschte die erst 17 Jahre alte Mannheimerin.

HB BERLIN. Stefan Lindemann und Christiane Beier gehen bei den deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen als Führende in die abschließende Kür am Samstag. Zum Auftakt am Freitag in Oberstdorf verwies die erst 17 Jahre ale Mannheimerin trotz eines Sturzes im Kurzprogramm die zweifache Titelträgerin Annette Dytrt aus München und Lokalmatadorin Sarah Villanueva auf die Plätze.

Der WM-Dritte Lindemann hat nach seiner glanzvollen Kurzkür bereits den seinen vierten Titel bei deutschen Meisterschaften im Visier. Der 24-Jährige Erfurter lief am Freitagabend in Oberstdorf ein sicheres Programm und liegt vor der Kür am Sonntag vor dem Lokalmatadoren Silvio Smalun (Oberstdorf) und Martin Liebers aus Berlin.

Allerdings blieben auch die Konkurrentinnen vor 600 Zuschauern im Allgäuer Bundesleistungszentrum nicht fehlerlos. Die Preisrichter gaben Christiane Berger nach dem neuen Wertungssystem für ihre Gesamtleistung 54,84 Punkte.

Dytrt erhielt für ihr Programm 54,00 Punkte, da sie bei der Kombination aus Dreifach-Lutz und Doppel-Toeloop gestrauchelt war. «Ich bin beim Absprung zum Lutz im Eis hängen geblieben, es war wie ein Schock», so Dytrt.

Zuvor bewegten sich die Geschwister Christina und William Beier in der Nachfolgespur der sechsfachen deutschen Meister Kati Winkler und Rene Lohse. Das auf den Philippinen geborene Geschwisterpaar übernahm nach den Pflichttänzen die Führung und unterstrich sowohl im Walzer als auch im Blues ihre Favoritenstellung.

Mit 37,88 Punkten stellten die Beiers eine persönliche Bestleistung nach dem neuen Benotungssystem im Eiskunstlauf auf. Seit diesem Winter gibt es nicht mehr die Traumnote 6,0. Auf dem zweiten Platz liegen vor dem Originaltanz am Samstag die Münchner Judith Haunstetter/Arne Hönlein vor den Geschwistern Barbara und Alexandre Piton (Oberstdorf).

Bei ihren Darstellungen am Freitag kam bereits die Führung des neuen Trainers Martin Skotnicky, der auch Winkler und Lohse betreut hatte, zum Tragen. «Sie haben sehr gut gearbeitet und große Fortschritte gemacht», sagte Skotnicky.

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