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19.01.2005

17:15 Uhr

Ecclestone will Teams mit Treuprämie halten

Ferrari erteilt Konkurrenzserie GPWC eine Absage

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat mit der überraschenden Verlängerung des so genannten "Concorde Agreements" um vier Jahre bis 2012 der möglichen Konkurrenzserie GPWC praktisch eine Absage erteilt und die anderen Teams unter Zugzwang gesetzt.

HB PARIS/FRANKFURT. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilte, erzielten das Team des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher, Formula One Management (FOM) von Bernie Ecclestone und die FIA eine entsprechende Einigung.

"Wir sind erfreut, diese Einigung mit dem kommerziellen Formel-1- Rechteinhaber und dem ältesten Team der Meisterschaft erreicht zu haben", sagte FIA-Präsident Max Mosley. Die Übereinkunft sei bedeutsam, weil es die künftige Entwicklung der wichtigsten FIA - Meisterschaft sicherstelle.

Das Concorde Agreement, in dem sich alle zehn Rennställe auf den Formel-1-Ablauf verständigen müssen und in dem die Aufteilung der Erlöse klar gestellt wird, endet 2007. Die Chancen auf die von den Herstellerfirmen BMW (BMW-Williams) und DaimlerChrysler (McLaren Mercedes) in Betracht gezogene eigene Konkurrenzserie (GPWC) sind durch das Vorpreschen von Branchenführer Ferrari auf ein absolutes Minimum gesunken.

Dagegen dürfte Ecclestones Formel-1-Zirkus gesichert sein. "Formula One Management ist entzückt, dass diese Einigung erzielt wurde und dass die Zukunft der Formel 1 sich nun stabilisiert hat", ließ Ecclestone in der gemeinsamen Presseerklärung mit der FIA und Ferrari mitteilen. Über die Inhalte der Einigung gaben die beteiligten Parteien nichts bekannt. Insgesamt fordern die Rennställe ein größeres Mitspracherecht.

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