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04.01.2008

22:08 Uhr

Eishockey DEL

Hamburg Freezers stellen die Adler kalt

Meister Adler Mannheim muss nach einem 1:3 bei den Hamburg Freezers um den Einzug in die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bangen. Spitzenreiter Eisbären Berlin unterlag gegen die Krefeld Pinguine mit 5:7.

Die Eisbären Berlin haben ihr Polster an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fast aufgebraucht. Das Team von Trainer Don Jackson konnte eine zwischenzeitliche 5:2-Führung nicht nutzen und verlor das Scheibenschießen gegen die Krefeld Pinguine mit 5:7 (2:2, 3:3, 0:2). Berlin (79 Punkte) hat damit nur noch zwei Zähler Vorsprung auf die Frankfurt Lions.

Der schärfste Verfolger feierte mit dem 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) bei den sportlich gebeutelten DEG Metro Stars den vierten Sieg in Folge und erhöhte das Punktekonto auf 77. Der drittplatzierte Vizemeister Nürnberg Ice Tigers (72 Punkte) konnte nach drei Niederlagen in Folge mit dem 6:2 (1:2, 2:0, 3:0) gegen die Straubing Tigers endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

Köln und Augsburg kämpfen mit harten Bandagen

Die Kölner Haie (71) festigten den vierten Platz durch ein 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) in einem harten Spiel gegen die Augsburger Panther (48). Die Begegnung wurde im ersten Drittel für elf Minuten unterbrochen, weil nach einem Check zwischen Stephane Julien und Brock Radunske eine Plexiglasscheibe zu Bruch ging. Schiedsrichter Christian Oswald (Ottobrunn) musste im zweiten Abschnitt nochmals für einige Minuten wegen einer Massenschlägerei unterbrechen.

Der deutsche Meister Adler Mannheim (57), der von Krefeld (57) von Rang sieben verdrängt wurde, muss nach dem 1:3 (0:0, 1:0, 0:3) bei den Hamburg Freezers weiter um die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale bangen.

Die Hanseaten (51) verbesserten sich wieder auf die Play-off-Plätze, aus denen die DEG (49) rausrutschte. Mit im umkämpften Feld der Anwärter für die Ausscheidungsspiele zum Viertelfinale liegt auch der ERC Ingolstadt (51), der 3:4 (1:3, 2: 0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Füchse Duisburg verlor.

Berlin führte nach 28 Minuten scheinbar vorentscheidend 5:2. Nach ausgeglichenem ersten Drittel mit Führungstoren von Jan Alinc und Brian Maloney für Krefeld und den jeweils direkten Ausgleichstreffern der Eisbären durch Steve Walker und Mark Beaufait zogen die Gastgeber durch Nathan Robinson, Tyson Mulock und erneut Beaufait auf drei Tore davon. Doch Krefeld egalisierte innerhalb von acht Minuten durch Henrik Hölscher, Richard Pavlikowski und Roland Verwey. Ryan Ramsay gelang zum Auftakt des Schlussdrittels dann das umjubelte Siegtor für die Gäste.

Storrs Patzer bringt Lions den Sieg

In Düsseldorf gingen die Frankfurter nach torlosem ersten Drittel durch Richie Regehr in Führung, doch Daniel Kreutzer gelang acht Sekunden vor dem Ende des zweiten Abschnitts mit seinem 150. DEL-Tor der verdiente Ausgleich. Doch durch ein Missgeschick von Goalie Jamie Storr gerieten die Rheinländer wieder in Rückstand. Nach einem Abstauber von Derek Haan in die Schoner des früheren NHL-Keepers schob sich dieser die Scheibe ins eigene Tor. Jeff Heerema ließ für die Lions das 3:1 folgen. Jamie Wright gelang für die DEG 14 Sekunden vor dem ende nur noch das Anschlusstor.

Mit der Bürde von drei Niederlagen in Folge lief für Nürnberg auch gegen Straubing nicht alles rund. Nach der frühen Führung durch Scott King drehten die Gäste durch Calvin Elfring und Jason Dunham den Spieß zunäcghst um. Doch erneut King und Petr Fical brachten die Franken wieder auf Kurs. Brian Swanson und Shawn Carter mit ihren Treffern innerhalb von zwölf Sekunden (45. Minute) sowie Shane Peacock sorgten für Erleichterung auf Seiten der Ice Tigers.

© SID

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