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21.01.2007

17:02 Uhr

Eishockey DEL

Ingolstadt rückt Mannheim auf die Pelle

Der Tabellenzweite ERC Ingolstadt hat sich am 42. Spieltag der DEL mit 3:1 gegen Schlusslicht Füchse Duisburg durchgesetzt. Die Nürnberg Ice Tigers zogen durch ein 4:3 nach Overtime in Köln an den Haien vorbei.

Verfolger ERC Ingolstadt hat sich am 42. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) vor heimischer Kulisse standesgemäß mit 3:1 (0:1, 3:0, 0:0) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg durchgesetzt und den Abstand zu Spitzenreiter Adler Mannheim (91) auf vier Zähler verkürzt. Ingolstadt hat 87 Punkte auf dem Konto und zudem eine Partie weniger absolviert.

Nürnberg überholt Köln - Serie der Freezers beendet

Auch die DEG Metro Stars (77) festigten mit einem Sieg Platz drei. Die Düsseldorfer fertigten Aufsteiger Straubing Tigers, der zuletzt fünf von sieben Spielen gewonnen hatte, mit 5:1 (3:1, 2:0, 0:0) ab. Die Kölner Haie (74) verloren dagegen Rang vier an die Nürnberg Ice Tigers (74), die sich im direkten Duell mit 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung durchsetzten.

Indes endete die Siegesserie der Hamburg Freezers (67). Nach sieben Erfolgen nacheinander unterlagen die Hanseaten den Augsburger Panthern 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Dennoch schob sich das Team von Trainer Bill Stewart auf den sechsten Tabellenplatz vor, der die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeutet. Denn Titelverteidiger Eisbären Berlin (66) kassierte eine 1:3 (0:0, 1:0, 0:3)-Heimniederlage gegen die Frankfurt Lions.

Wichtiger Sieg für die Pinguine

Einen großen Schritt Richtung Rang zehn, der zur Teilnahme an den Vor-Play-offs berechtigt, machten die Krefeld Pinguine (58). Nach fünf Niederlagen in Folge siegten die Rheinländer bei ihrem Verfolger Iserlohn Roosters (51) 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) und bauten ihren Vorsprung wieder auf sieben Punkte aus.

Vor 3 418 Zuschauern tat sich Ingolstadt zunächst schwer. Nach dem 0:1 durch Sergej Sawodowskij (4.) dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Robert Valicevic der Ausgleich gelang. Brad Tutschek (34.) und Daniel Daniel Tkaczuk (35.) sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 76 Sekunden für den 28. Saisonsieg des ERC.

In Düsseldorf sahen 6 647 Fans eine deutlich überlegene DEG, die dem DEL-Neuling keine Chance ließ. Charlie Stephens (2. und 29.), Craig Johnson per Penalty (7.), Ex-Nationalspieler Klaus Kathan (17.) und Rob Collins (29.) erzielten die Düsseldorfer Tore bei einem Gegentreffer von David Lundbohm (18.).

Fical entscheidet Partie in der Kölnarena

Deutlich abwechslungsreicher war das Spiel in Köln. Vor 13 043 Zuschauern brachte Philip Gogulla die Haie bereits nach 20 Sekunden in Führung. Bryan Adams erhöhte auf 2:0 (22.), doch Michel Periard (24.) und Jame Pollock (32.) brachten die Franken wieder ins Spiel. Die erneute Kölner Führung durch Mirko Lüdemann (40.) glich Brian Swanson (54.) aus, den entscheidenden Treffer erzielte Nationalspieler Petr Fical nach 93 Sekunden in der Verlängerung.

12 760 Fans in Hamburg sahen durch Brad Smyth (18.) und Aaron Spylo (47.) zweimal die Freezers in Führung. Jesper Damgaard (36.) und Rainer Suchan (51.) glichen jedoch für Augsburg aus. Den entscheidenden Penalty verwandelte Josef Menauer.

Im Wellblechpalast sorgten Michael Bresagk (54.) und Jason Young (60.) nach Toren von Jens Baxmann für Berlin (26.) und Tobias Wörle für Frankfurt (50.) für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Dern Krefelder Sieg in Iserlohn stellten Andre Huebscher (5.), Herberts Vasiljevs (13.), Ivo Jan (31.) und Roland Verwey (51.) sicher.

© SID

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