Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.02.2008

22:15 Uhr

Eishockey DEL

Nürnberg baut Tabellenführung aus

Dank eines souveränen 4:1-Sieges in Düsseldorf haben die Sinupret Ice Tigers Nürnberg am 51. DEL-Spieltag ihre Tabellenführung gegenüber den spielfreien Eisbären Berlin ausgebaut.

Die Sinupret Ice Tigers Nürnberg sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) derzeit klar auf Kurs und haben am Freitag als erstes Team die 100-Punkte-Hürde genommen. Beim 4:1 (3:0, 0:0, 1:1) bei den DEG Metro Stars zog der Spitzenreiter dem Play-off-Anwärter mit drei Toren in den ersten fünf Minuten geschwind davon und liegt jetzt vier Zähler vor Verfolger Eisbären Berlin, der am Freitag spielfrei hatte.

Die Kölner Haie (92) rückten durch ein 7:3 (2:2, 2:1, 3:0) bei Schlusslicht Füchse Duisburg bis auf vier Punkte an Berlin, Meister von 2005 und 2006, heran. Verfolger Frankfurt Lions (88) ließ nach einem Krimi mit 22 Penalties mit einem 5:6 (1:2, 2:2, 2:1, 0:1) bei den Iserlohn Roosters (80) wichtige Punkte liegen.

Die Roosters sorgten im Rennen um Platz sechs für eine Vorentscheidung, da die Hannover Scorpions (73) den Augsburger Panthern 1:2 (0:0, 1:2, 0:0) unterlagen. Der ERC Ingolstadt (66) eroberte Rang neun, der noch zur Teilnahme an den Vor-Play-offs berechtigt, durch ein 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) gegen den EHC Wolfsburg von der DEG.

Köln festigt Rang drei

In Düsseldorf vermiesten Brian Swanson (2.) und Florian Keller (2.) die Karnevalslaune der Gastgeber - nach nur 111 Sekunden stand es 0:2. Colin Beardsmore (5.) legte wenig später das 0:3 nach. Allen Toren gingen Fehler von DEG-Schlussmann Jamie Storr voraus, die Fans sangen: "Wir sind nur ein Karnevalsverein". Der zehnte Tigers-Sieg in den letzten elf Spielen war trotz des 1:3 durch Jason Pinizzotto (58.) nie in Gefahr, Petr Fical (59.) stellte den Endstand her.

In Duisburg leisteten die Füchse den Haien erbitterte Gegenwehr. Die ersten drei Kölner Führungen durch Ivan Ciernik (2.), Todd Warriner (8.) und Philip Gogulla (24.) konterten die Gastgeber jeweils mit dem postwendenden Ausgleich innerhalb von maximal zwei Minuten. Erst das 3:4 durch Warriner (29.) brach den Widerstand des Tabellenletzten, denn Stephane Julien (46.), Andreas Renz (47.) und Sebastian Furchner (57.) trafen im Anschluss noch für Köln.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×