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17.03.2006

22:01 Uhr

Eishockey DEL

Nur Kölner Haie schaffen den zweiten Sieg

In den Play-offs der DEL glichen die Hamburg Freezers, die Eisbären Berlin und die Hannover Scorpions ihre Viertelfinal-Serien zum 1:1 aus. Die Kölner Haie feierten gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:0 den zweiten Sieg.

In drei Viertelfinals in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist noch keine Vorentscheidung in Sicht, lediglich die Kölner Haie haben schon Kurs auf das Halbfinale genommen. Der achtmalige Meister gewann auch die zweite Partie der "best-of-seven"-Serie gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0). Damit ist der Fünfte der Vorrunden-Tabelle als einziges Team der Play-offs mit 2:0 Siegen in Führung gegangen. "Wir müssen jetzt weiter konzentriert bleiben", sagte Haie-Trainer Hans Zach nach der Partie und warnte damit vor verfrühter Euphorie.

Jeweils den Ausgleich schafften Titelverteidiger Eisbären Berlin sowie die Nordklubs Hannover Scorpions und Hamburg Freezers. Die Berliner machten durch das ungefährdete 6:1 (2:0, 1:0, 3:1) bei den Krefeld Pinguinen die 2:4-Auftaktpleite vom Mittwoch in eigener Halle wett. Hannover bezwang den Vorrunden-Zweiten ERC Ingolstadt nach der 2:3-Auswärtsniederlage diesmal mit 2:1 (2:0, 0:0, 0:1), Hamburg setzte sich gegen die DEG Metro Stars mit 4:2 (3:0, 1:1, 0:1) durch. Die erste Partie hatten die Düsseldorfer mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. In den dritten Spielen am Sonntag haben wieder die besten vier Teams der Vorrunde Heimrecht.

Duisburg geht in den Play-downs in Führung

Unterdessen sind die Füchse Duisburg in den Play-downs um den Klassenerhalt durch einen Auswärtssieg in Führung gegangen. Die Westdeutschen gewannen die Auftaktpartie bei den Kassel Huskies 6:3 (2:1, 3:2, 1:0).

Wegbereiter des zweiten Kölner Sieges in der laufenden Serie war Brad Schlegel. Der Kapitän erzielte die ersten beiden Treffer (13./32.), Stephane Julien (39.) und Mike Souza (43.) ließen die weiteren folgen. Im Tor der Haie glänzte Thomas Greiss.

Auch Berlin ließ in Krefeld nach der überraschenden Auftaktpleite diesmal nichts anbrennen. Derrick Walser (13.) und Nationalspieler Sven Felski (18.) schossen schon im ersten Drittel eine 2:0-Führung heraus, die Steve Walker noch ausbaute (40.). Nach dem Anschlusstor durch Ted Drury (42.) konterten die Berliner noch einmal durch Micki Dupont, abermals Walker (beide 51.) sowie Andre Rankel (59.).

Hamburg mit starken Auftaktdrittel

Hamburg schoss sich gegen die DEG im ersten Spielabschnitt den Frust der unglücklichen Niederlage aus der ersten Partie von der Seele. Benoit Gratton (9.), Niklas Hede (11.) und Marc Beaucage (15.) sorgten für das 3:0. Nachdem Alexander Sulzer auf 1:3 verkürzt hatte (32.), stellte Jacek Plachta noch vor der zweiten Pause den alten Abstand wieder her (35.). Das zweite DEG-Tor erzielte Andrew Schneider (57.).

Hannover ging durch Brad Tapper (3.) und Steve Guolla (13.) früh in Führung, musste aber dennoch lange zittern, vor allem nach dem Anschlusstreffer von Jakub Ficenec (52.).

© SID

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