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23.01.2009

11:50 Uhr

Eishockey NHL

Crosby beim All-Star-Spiel nur Zuschauer

Ohne den vielleicht größten Star findet am Sonntag das All-Star-Spiel der NHL statt. Pittsburghs Sidney Crosby sagte seine Teilnahme wegen einer Knieverletzung kurzfristig ab.

Sidney Crosby fehlt beim All-Star-Spiel der NHL. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Sidney Crosby fehlt beim All-Star-Spiel der NHL. Foto: Bongarts/Getty Images

Ohne Superstar Sidney Crosby steigt zum Verdruss der Eishockey-Fans das alljährliche All-Star Game der nordamerikanischen Profiliga NHL am Sonntag in Montreal. Der Publikumsliebling und Kapitän des zweimaligen Stanley-Cup-Siegers Pittsburgh Penguins musste seine Teilnahme an der Kür der besten Kufencracks im Centre Bell wegen einer Knieverletzung absagen.

"Es ist eine unglückliche Situation. Das ist ein ganz besonderes Event, und ich hätte liebend gerne daran teilgenommen. Aber ich muss mich mit der Situation abfinden. Ich glaube, dass es die richtige Entscheidung ist", sagte der Ausnahmespieler, in der Scorerliste mit 60 Punkten (17 Tore, 43 Assists) die Nummer zwei hinter seinem russischen Mannschaftskollegen Jewgeni Malkin (70). Der 21-jährige Crosby hatte die Verletzung vergangene Woche beim 3:6 der Penguins gegen die Washington Capitals erlitten.

Martin St. Louis rückt nach

Bei der Fan-Wahl der Startformation der Ost- und West-Teams für das All-Star Game erhielt Crosby mit Abstand die meisten Stimmen (1 713 021) vor Malkin (1 585 936). Für Crosby rückt nun Rechtsaußen Martin St. Louis vom ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay Lightning in das Ost-Aufgebot.

An der Bande stehen die Trainer der zurzeit besten NHL-Teams. Im Westen ist dies Todd Mcclellan von den San Jose Sharks, bei denen die deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff und Marcel Goc unter Vertrag stehen. Das Ostteam betreut Claude Julien von den Boston Bruins, für die auch Marco Sturm spielt. Für den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist die Saison nach einer Kreuzband-Operation allerdings vorzeitig beendet.

San Jose und Boston haben nach etwas mehr als der Hälfte der 82 Spiele umfassenden regulären Saison jeweils 73 Punkte auf dem Konto und sind klare Mitfavoriten auf den Gewinn der wertvollsten Eishockeytrophäe der Welt.

© SID

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