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04.01.2008

17:15 Uhr

Eisschnelllauf DM

Wolf hält in Inzell das Fähnlein der Stars hoch

Bei der Eisschnelllauf-DM in Inzell hat Jenny Wolf als einer der wenigen anwesenden Stars für die besten Leistungen gesorgt. Die Titelverteidigerin entschied bei schwierigen Bedingungen die 500m und 1000m für sich.

500m-Weltrekordlerin Jenny Wolf hat den von einer Absagenflut getroffenen deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell zum Auftakt zumindest zu etwas Glanz verholfen. Die Titelverteidigerin aus Berlin lief auf ihrer Paradestrecke im ersten Rennen des Sprint-Vierkampfes 38,94 Sekunden und blieb bei schwierigen Eisbedingungen knapp sieben Zehntelsekunden über ihrem eigenen Freiluft-Weltrekord. Nach dem Startverzicht der "Golden Girls" Anni Friesinger, Claudia Pechstein und Daniela Anschütz-Thoms war dieses Ergebnis in Inzell allerdings der einzige Lichtblick.

Auch die von ihr wenig geliebte 1000m-Distanz entschied Wolf in mäßigen 1:18,76 Minuten knapp vor den zeitgleichen Heike Hartmann (Inzell) und Pamela Zoellner (Erfurt/beide 1:18,88) für sich. In der Gesamtwertung führt die Literaturstudentin nach zwei von vier Läufen wie erwartet mit klarem Vorsprung vor Hartmann und Zoellner, die die letzte Fahrkarte für die Sprint-WM in Heerenveen in zwei Wochen wohl unter sich ausmachen.

Wolf war "richtig zufrieden"

"Die 500m hätten etwas schneller gehen können, aber mit dem Sieg über die 1000m bin ich richtig zufrieden", sagte Wolf, die bereits für die WM im niederländischen Kufen-Mekka qualifiziert ist und die DM als "Training unter Wettkampfbedingungen" ansieht.

Bei den Mehrkämpferinnen setzte sich im Kampf um die letzten zwei Tickets für die EM in Kolomna/Russland in einer Woche Team-Olympiasiegerin Lucille Opitz aus Erfurt an die Spitze. Sie lief 42,22 Sekunden über 500m. Bei den Allroundern, die noch um drei EM-Startplätze laufen, führt nach den 500m der Erfurter Eric Rauschenbach (37,53). Bei den Sprintern übernahm Titelverteidiger Samuel Schwarz nach einem guten 1000m-Lauf (1:12,02) die Führung nach zwei Rennen.

© SID

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