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07.01.2011

14:19 Uhr

Eisschnelllauf EM

EM-Fehlstart für deutsche Eisschnellläufer

Ein Start nach Maß in die Eisschnelllauf-EM sieht anders aus: Nach Läufen über 500 und 5000m liegt Robert Lehmann nur auf Platz zwölf, Tobias Schneider kam auf Rang 20.

Enttäuschung beim Erfurter Robert Lehmann. Foto: SID Images/elementalsports SID

Enttäuschung beim Erfurter Robert Lehmann. Foto: SID Images/elementalsports

Die deutschen Eisschnellläufer müssen nach einem mäßigen EM-Auftakt im italienischen Klobenstein um den Einzug ins Finale der besten Zwölf zittern. Robert Lehmann (Erfurt) belegte nach den ersten zwei Läufen über 500 und 5000m mit 78,137 Punkten den 12. Platz, Tobias Schneider (Berlin/79,658) kam auf Rang 20. Zur Halbzeit der Mehrkampf-EM führt der Niederländer Jan Blockhuijsen (75,551).

Nach den dürftigen Vorstellungen sind auch die WM-Startplätze in Gefahr. Um ein Ticket für die Mehrkampf-WM Mitte Februar in Calgary zu ergattern, ist eine Position unter den Top 15 erforderlich. Besonders peinlich war aus deutscher Sicht, dass der erst 19 Jahre alte Inlineskate-Weltmeister Bart Swings, der erst seit neun Wochen Eisschnellläufer ist, über 5000m schneller als das deutsche Duo war.

Lehmanns Frust hielt sich am Ende noch halbwegs in Grenzen. "Eigentlich war es ganz okay. Ich hoffe nur, ich komme am Ende noch unter die Top 15. Calgary ist mein großes Ziel", sagte der Erfurter. Frustriert schlich Schneider vom Eis. "Ich habe alles versucht", sagte Schneider, der keine reelle Chance mehr auf das Finale hat.

Die Frauen greifen erst am Samstag ins Geschehen ein. "Ich finde es gut, dass das Programm der Frauen nur an zwei Tagen stattfindet. Die Konzentration und Anspannung über drei Tage zu halten, kann schwierig werden", sagte Olympiasiegerin Anni Friesinger, die nach ihrem Rücktritt in Klobenstein ihr Debüt als TV-Expertin bei einem niederländischen Fernsehsender gibt.

© SID

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