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09.01.2006

16:01 Uhr

Eisschnelllauf EM

Friesinger verzichtet auf Mehrkampf-EM

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger hat aufgrund ihrer Beinverletzung die Starts bei der Mehrkampf-EM am Wochenende und bei der Sprint-WM abgesagt. Zuvor hatte sie in Erfurt einen Test absolviert.

Anni Friesinger muss wegen ihrer Beinverletzung weiter kürzertreten. Die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin verzichtet auch auf ihre Teilnahme an der Mehrkampf-EM am kommenden Wochenende in Hamar sowie der Sprint-WM eine Woche später in Heerenveen. Das ließ das Management der Doppel-Weltmeisterin am Montag offiziell verlauten. Zuvor war ein Test auf dem Eis in Erfurt nicht den Erwartungen entsprechend verlaufen. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen soll jedoch nicht in Gefahr. "Das steht gar nicht zur Debatte. Sie kann ja auch schon wieder auf dem Eis trainieren, aber für den Wettkampf am Wochenende wäre es zu früh gewesen", sagte Verbandsarzt Dr. Volker masal

Angst vor einer Entzündung

"Die Gefahr einer Entzündung ist einfach zu groß", sagte Friesingers Trainer Markus Eicher. Nun wird die Inzellerin voraussichtlich am 28./29. Januar beim Weltcup in Klobenstein/Südtirol ihren letzten Wettkampf vor den Olympischen Spielen in Turin (10. bis 26. Februar) bestreiten.

Friesinger hatte sich am 2. Januar bei einem Trainingsunfall mit der eigenen Schlittschuhkufe eine Fleischwunde im Bereich der rechten Achillessehne zugefügt. Ihre Teilnahme an den deutschen Meisterschaften am Wochenende in Erfurt hatte die 28-Jährige deswegen ebenfalls absagen müssen.

Unklarheit herrschte zunächst über Friesingers Absage für die Sprint-WM in Heerenveen, die ihr Management schon bestätigt hatte. Eicher hob allerdings hervor, dass sich sein Schützling eine Option auf einen Start in den Niederlanden weiter offen halte.

"Werden Ende der Woche die Fäden ziehen"

Die EM-Absage wollte der Coach nicht dramatisieren: "Naürlich hätten wir vor allem die EM gerne mitgenommen, aber ich finde das ganze trotzdem nicht so tragisch." Auch Smasal hob hervor, dass der Heilungsverlauf gut fortgeschritten sei. Eine tiefgehende Wundinfektion sei nicht mehr zu erwarten. "Wir werden Ende der Woche die Fäden ziehen, ein paar Tage später wird sie wieder reizfrei sein´, sagte der Münchner Mediziner.

Sollte Friesinger nicht an der Sprint-WM teilnehmen, wird die Inzellerin voraussichtlich am 28./29. Januar beim Weltcup in Klobenstein/Südtirol ihren letzten großen Wettkampf vor den Olympischen Spielen in Turin (10. bis 26. Februar) bestreiten. Nun wird sie zunächst weiter in Erfurt trainieren und dort Anfang der kommenden Woche auch gemeinsam mit Claudia Pechstein und Co. für den Teamwettbewerb in Turin testen.

© SID

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