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28.01.2010

10:13 Uhr

Eisschnelllauf International

Timmer will 2011 in Inzell Schluss machen

Nach der verpassten Olympia-Teilnahme soll für Eisschnellläuferin Marianne Timmer noch nicht Schluss sein. Ihren Abschied plant die niederländische Olympiasiegerin 2011 in Inzell.

2 011 soll Schluss sein: Marianne Timmer. Foto: Bongarts/Getty Images SID

2 011 soll Schluss sein: Marianne Timmer. Foto: Bongarts/Getty Images

Die dreimalige niederländische Olympiasiegerin Marianne Timmer will ihre Karriere nicht mit der gescheiterten Olympia-Qualifikation für Vancouver beenden. Timmer wird ebenso wie ihre gute Freundin Anni Friesinger ihre Laufbahn voraussichtlich bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften Ende März 2011 in der neuen Inzeller Eisschnelllauf-Halle beenden. Friesinger (33) hat bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass die WM in ihrem Heimatort ihr letzter großer Wettkampf sein wird.

Timmer (35) wollte ursprünglich nach den Winterspielen in Vancouver ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen, blieb dann aber in der Qualifikation hängen. "So habe ich mir mein Karriereende nicht vorgestellt, deshalb mache ich weiter", sagte sie im niederländischen Fernsehen.

Fersenbeinbruch macht Olympia-Traum zunichte

Timmer war am 13. November 2009 beim Weltcup in Heerenveen von einer stürzenden Chinesin umgerissen worden und mit vollem Tempo in die Bande geknallt. Dabei erlitt sie mehrere Brüche im linken Fersenbein. Am Montag hatte die erste niederländische Sprintweltmeisterin die letzte Vancouver-Qualifikation als Dritte über 1000m deutlich verpasst. "Mir fehlen zwei Wochen. Die Vorbereitungszeit war einfach zu kurz", sagte sie.

Nach dem dritten Platz über 1 000 m beim Weltcup-Auftakt Anfang November in Berlin wurde Timmer als Medaillenkandidatin für Vancouver gehandelt. Sie reist nun stattdessen mit ihrem neuen Privatteam ins Trainingslager nach Calgary, um dort die Rehamaßnahmen für ihren lädierten Fuß fortzusetzen. Wahrscheinlich startet sie nach Olympia bei den beiden letzten Weltcuprennen in Erfurt und Heerenveen.

© SID

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