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11.01.2010

13:44 Uhr

Eisschnelllauf National

Pechstein reicht Beschwerde gegen CAS-Urteil ein

Die gesperrte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat beim Schweizer Bundesgericht Beschwerde gegen das Urteil des internationalen Sportgerichtshofs CAS eingelegt.

Gibt nicht auf: Claudia Pechstein. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Gibt nicht auf: Claudia Pechstein. Foto: Bongarts/Getty Images

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat beim Schweizer Bundesgericht fristgerecht Beschwerde gegen das Urteil des internationalen Sportgerichtshofes CAS eingereicht. Pechsteins Manager Ralf Grengel bestätigte dem SID, dass ein entsprechendes Schriftstück am Montag verschickt wurde. Nun hat die Gegenseite einen Monat Zeit zur Erwiderung. Wann das Bundesgericht sein Urteil fällt, ist völlig offen.

Die 37-jährige Pechstein war anhand von Blutwerten, aber ohne einen Dopingbefund vom Eisschnelllauf-Weltverband ISU für zwei Jahre gesperrt worden. Der CAS hatte das Urteil am 25. November 2009 bestätigt. Pechstein hatte damals sofort Einspruch angekündigt: "Der gerichtliche Weg wird erst dann zu Ende sein, wenn die Gerechtigkeit gesiegt hat."

Zudem liegt dem Schweizer Bundesgericht ein Eilantrag zur Aussetzung ihrer Sperre bis zum endgültigen Urteilsspruch vor. Die Frist für eine Stellungnahme der Gegenseite endet am 18. Januar. Sollte das Schweizer Bundesgericht dem Antrag stattgeben, könnte der Fall Pechstein bei der zweiten Nominierungsrunde des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) für die Winterspiele in Vancouver am 22. Januar plötzlich wieder eine Rolle spielen.

© SID

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