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27.01.2011

13:17 Uhr

Eisschnelllauf Weltcup

Wolf und Beckert hoffen in Moskau auf Podium

Die deutschen Eisschnellläufer haben beim Weltcup am Wochenende in Moskau Podiumsplätze ins Visier genommen. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Jenny Wolf und Stephanie Beckert.

Jenny Wolf ist immer für einen Podestplatz gut. Foto: SID Images/pixathlon SID

Jenny Wolf ist immer für einen Podestplatz gut. Foto: SID Images/pixathlon

Trotz der jüngsten Rückschläge bei Sprint-WM und Mehrkampf-EM haben die deutschen Eisschnellläufer beim Weltcup am Wochenende in Moskau Podiumsplätze ins Visier genommen. "Jenny Wolf und Stephanie Beckert sind auf jeden Fall für vordere Platzierungen gut. Doch auch unsere Sprinter haben zuletzt bewiesen, dass sie an guten Tagen vorn landen können", sagt der deutsche Teamchef Helge Jasch.

Team-Olympiasiegerin Beckert geht am Freitag über 3000m erstmals seit Ende November wieder aufs Eis. Die Erfurterin legte wegen einer Rückenverletzung eine dreimonatige Pause ein. "Es sieht so aus, als habe sie alles im Griff. Die ersten Eindrücke waren gut", sagte Jasch nach dem ersten Training der deutschen Mannschaft auf dem schnellen Eis von Moskau.

Wolf schwach in Heerenveen

Auch Wolf geht bereits am Freitag über 500m aufs Eis. "Ich denke, sie hat die Enttäuschung der Sprint-WM weggesteckt", sagte Jasch. In Heerenveen am vergangenen Wochenende war die 31 Jahre alte Berlinerin nach einer schwachen Leistung im abschließenden 1 000-m-Lauf auf den achten Platz zurückgefallen.

Offen blieb, welche Läuferinnen Sonntag im Teamwettbewerb starten. Neben Beckert gehören die Berlinerinnen Isabell Ost und Katrin Mattscherodt sowie die Dresdenerin Jennifer Bay zu den Kandidatinnen.

Der Selbstmordanschlag am vergangenen Montag im Flughafen Domodedowo mit über 30 Toten belastete die deutschen Athleten nach ihrer Landung am Mittwoch nicht mehr. "Am Flughafen gab es mehr Sicherheitskontrollen, an den Autobahnen standen mehr Streifenwagen als üblich. Ansonsten aber ist in der Stadt vom Anschlag nicht mehr viel zu spüren", sagte Jasch.

© SID

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