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31.01.2005

15:31 Uhr

Ertl soll trotz Verletzung am Dienstag wieder auf den Ski stehen

Für die DSV-Damen kommt es weiter ganz dicke

Verletzungspech schon im Vorfeld von Bormio, ein enttäuschender Start in die WM und nun das: Kreuzbandriss bei Isabelle Huber. Die alpinen Weltmeisterschaften im italienischen Santa Caterina haben für die deutschen Skirennfahrerinnen denkbar schlecht begonnen. Hilde Gergs gutes Trainingsresultat in der Abfahrt ist da nur ein schwacher Trost.

Schwer verletzt: Isabelle Huber Foto: dpa

Schwer verletzt: Isabelle Huber Foto: dpa

HB SANTA CATERINA/ITALIEN. Isabelle Huber (Ruhpolding) zog sich im Abfahrtstraining am Montag einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Bei Martina Ertl besteht nach ihrem Sturz im Super-G am Sonntag der Verdacht auf eine Meniskusquetschung und eine Kapselzerrung. Nach Angaben des Deutschen Skiverbandes (DSV) soll die Lenggrieserin jedoch am Dienstag wieder fahren können.

"Bei uns haut es schon extrem rein. Bei einer nach der anderen ist etwas. Aber wir sind jedes Mal wieder aufgestanden und stehen auch jetzt wieder auf", sagte Cheftrainer Wolfgang Maier. Nach dem schlechtesten Super-G-Ergebnis der deutschen Damen bei einer WM konnte der Coach wenigstens den zweiten Platz von Hilde Gerg im ersten Abfahrts-Training auf der Habenseite verbuchen. Die 29-Jährige lag 0,90 Sekunden hinter der Schnellsten Michaela Dorfmeister (Österreich). Petra Haltmayr (Rettenberg/1:44,91) wurde 15. Allerdings hatte das Training kaum einen Aussagewert, da die meisten Favoritinnen bereits vor der Ziellinie abbremsten.

Hilde Gerg hat ihren enttäuschenden 13. Platz im Super-G gut verdaut. Die Lenggrieserin hatte am Sonntag spätabends im Skikeller eine Erklärung gefunden: Ein Stein, der bereits am Start die Skikante ruinierte, führte dazu, dass die Fahrlinie am dritten Tor nicht mehr stimmte. "Als ich nicht ausholen konnte, weil der Ski einfach geradeaus fuhr, dachte ich mir, ich steh im Wald", sagte Gerg, die nach dem verpatzten Schwung immerhin im unteren Streckenteil die drittbeste Zeit fuhr. "Als ich das herausgefunden habe, war das Resultat für mich abgehakt. Wenn ich einen Stein erwische, kann ich nichts dafür." Auch für Maier ist das kaputte Material "psychologisch gesehen einfacher".

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