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22.01.2005

10:46 Uhr

„Es ist schon so, dass es mir richtig graust"

Gerg will „nur für sich" gewinnen

Im Interview erzählt die "wilde Hilde" was sie aus den letzten Olympischen Spielen gelernt hat, was sie von Formel-1 hält und welche Ambitionen sie bewegen.

Hilde Gerg Foto: dpa

Hilde Gerg Foto: dpa

HB BORMIO.
Die vergangenen Großereignisse endeten für Sie enttäuschend. Mit welchen Erwartungen starten Sie bei der letzten Weltmeisterschaft Ihrer Karriere?

Hilde Gerg: "Es ist schon so, dass es mir richtig graust. Weil die letzten beiden Großereignisse in die Hose gegangen sind, wäre es mir schon recht, wenn ich jetzt noch ein Großereignis hätte, mit zwei Rennen die passen, wo man sagen kann, man hat eine Medaille gemacht und ist gut Ski gefahren."

Was können Sie denn anders machen in der Vorbereitung, um ein neues Debakel zu verhindern?

"Aus der letzten Olympiade habe ich meine Lehren gezogen. Da war ich übermotiviert. Man muss sehen, dass man sich konzentriert, dass man angreift, aber dass man es nicht zu gut machen möchte."

Und die Pleite bei der WM 2003 in St. Moritz?

"Man muss auch immer die Hintergründe sehen. Bei der letzten WM war im Super-G ein Wind und in der Abfahrt war ich krank, und da bin ich ja auch mit einem gerissenen Kreuzband gefahren. Man sollte sich nicht auf ein Rennen versteifen. Man weiß ja nicht, wie sich die Strecke präsentiert."

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