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08.02.2006

12:37 Uhr

Ex-Springer mit Hoffnung

Hannawald macht den DSV-Adlern Mut

Sven Hannawald traut den deutschen Skispringern bei den Winterspielen in Turin einen Podestplatz zu. "Die Erfahrung zeigt, dass Überraschungen bei Olympia die Regel sind", so der 31-Jährige optimistisch.

Ungeachtet der derzeitigen Leistungskrise traut Sven Hannawald den deutschen Skispringern bei Olympia zumindest eine Medaille zu. Der Team-Olympiasieger von 2002 wird sich die Winterspiele daheim am Fernseher anschauen. Zuvor hatte er seinen Job als Olympia-Experte bei der ARD kurzfristig abgesagt, "weil ich noch nicht die nötige Distanz zum Springen habe".

"Ich wünsche dem Team, dass es mindestens einmal Edelmetall gewinnt", sagte Hannawald in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt: "Die Leistungen waren zwar zuletzt nicht überragend, die Erfahrung zeigt aber, dass Überraschungen bei Olympia die Regel sind." Bei den Winterspielen 2002 war er als Favorit angereist, doch dann gewann der Schweizer Simon Ammann zweimal Gold: "Wenn so ein Coup mal einem Deutschen gelingt, freue ich mich umso mehr."

Uhrmann für Überraschung gut

Am ehesten traut Hannawald seinem Nachfolger Michael Uhrmann eine Überraschung zu: "Wenn er im Training in Pragelato sieht, dass es bei ihm gut geht, bekommt er vielleicht so einen Schub, dass mehr möglich ist. Ich wünsche ihm, dass er jetzt mit dem ganzen Drumherum besser als bei der Tournee zurechtkommt."

Im ganzen olympischen Wirbel müsse man vor allem nüchtern bleiben und sich auf seine Sprünge konzentrieren. Favoriten sind für Hannawald die Finnen Janne Ahonen und Matti Hautamäki.

© SID

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