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31.01.2005

17:45 Uhr

Favorit lange Paroli geboten

Halbfinale ade

Die deutschen Handballer haben bei der WM in Tunesien schon im ersten Hauptrundenspiel die letzte Chance auf den Einzug ins Halbfinale verspielt. Doch das neu formierte Team von Trainer Heiner Brand verkaufte sich gegen Spanien teuer.

HB NABEUL. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung unterlag der neu formierte Europameister am Montag in Nabeul Spanien mit 28:32 (12:15). Schon an diesem Dienstag (16.15 Uhr/ARD live) wartet mit Olympiasieger und Titelverteidiger Kroatien der nächste dicke Brocken.

Vor rund 3000 Zuschauern bot die im Schnitt 25 Jahre junge Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) dem Favoriten lange Paroli. Bester Werfer für das Team von Bundestrainer Heiner Brand war der Hamburger Torsten Jansen (8/5). Der Essener Oliver Roggisch sah nach drei Zeitstrafen die Rote Karte (52.).

"In der Vorrunde haben wir tollen Handball gespielt. Jetzt in der Hauptrunde geht es darum, die Großen zu ärgern. Das gelingt vielleicht einmal, zwei Mal oder auch drei Mal", erklärte Kapitän Florian Kehrmann (Lemgo) vor dem Start in die zweite Turnierwoche mit den Partien gegen Spanien, Kroatien und Schweden am Donnerstag (16.15 Uhr).

Gut fünf Monate nach dem Viertelfinal-Drama bei den Olympischen Spiele in Athen, das die deutsche Mannschaft nach zweimaliger Verlängerung (30:30) mit 2:0 im Siebenmeterwerfen gewonnen hatte, trat der Olympia-Zweite trotz der veränderten Vorzeichen selbstbewusst auf. Nach dem Umzugstag und nur leichtem Training mit Fußball am Strand wirkte die DHB-Auswahl ausgeruht und voller Tatendrang.

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