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27.01.2005

11:32 Uhr

Ferrari bleibt außen vor

Autobauer einigen sich auf Ziele der Formel 1

BMW, Daimler-Chrysler, Honda, Renault und Toyota haben bei einem Treffen in London fünf Hauptziele für die Formel 1 festgelegt. Sie bilden die Rahmenbedingungen für die Zukunft der Formel 1.

HB LONDON/STUTTGART. Nur Ferrari, das sich in der vergangenen Woche in einem Alleingang überraschend mit dem Internationalen Automobil-Verband (FIA) über eine Zusammenarbeit bis 2012 geeinigt und damit das Gegenprojekt der Konzerne torpediert hat, fehlte bei dem Treffen.

Hintergrund der jahrelangen Auseinandersetzung zwischen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, dem Dachverband FIA sowie den Teams, wobei je nach Streitpunkt unterschiedliche Koalitionen zu Stande kamen und kommen, sind in erster Linie das Formel-1-Reglement und die Verteilung der Vermarktungs- und Fernseheinnahmen. Im so genannten Concorde Agreement sind die Abläufe der weltweit bedeutendsten Serie bis Ende 2007 geregelt. Jetzt geht es darum, sich für die Zeit danach auf ein neues Abkommen zu einigen. In der GPWC zusammengeschlossene Hersteller drohen seit längerem mit einer eigenen Serie.

In einer am späten Mittwochabend verschickten Pressemitteilung hat die neue Fünfergruppe fünf Hauptziele genannt. Danach soll der Grand- Prix-Rennsport seine Position als Top-Ereignis des Motorsports behalten. Langfristig soll der Wohlstand für alle Anteilshaber, einschließlich der Teams, Sponsoren und Rennstreckenbetreiber, gesichert werden. Unabhängige Teams sollen etwa durch Motorenlieferungen unterstützt und zur Beteiligung ermutigt werden. Den Fans soll weltweit ein "guter Wert geboten werden. Schließlich treten die Hersteller für Offenheit, Fairness und Transparenz im finanziellen, technischen und sportlichen Bereich ein.

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