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05.01.2005

18:23 Uhr

Frühes Ende für Ellen Lohr - Colin McRae überschlug sich

Jutta Kleinschmidt fährt vor auf Rang drei

Jutta Kleinschmidt ist der Spitze bei der 27. Rallye Dakar wieder ein Stück näher gekommen. Die Dakar- Siegerin von 2001 aus Köln verbesserte sich am Mittwoch im VW Race- Touareg um einen Rang auf den dritten Platz und liegt nun 3:56 Minuten hinter ihrem Markenkollegen Bruno Saby, der in Mauretanien erstmals die Führung eroberte.

HB ZOUERAT/MAURETANIEN. 40 Sekunden hinter dem Franzosen belegt dessen Landsmann, der ehemalige Ski-Weltcupsieger Luc Alphand im Mitsubishi Pajero Platz zwei.

Der französische Vorjahressieger Stéphane Peterhansel verbesserte sich mit dem ersten Tagessieg für Mitsubishi vom 14. auf den 5. Platz vor dem finnischen VW-Piloten Juha Kankkunen. Die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), 2004 Dakar-Fünfte, fuhr nach ihrem Einsatz am Dienstag als Pannenhelferin für ihren japanischen Mitsubishi-Partner Hiroshi Masuoka wieder auf Rang 17 vor.

Für den Briten Schotten Colin McRae und seine schwedische Beifahrerin Tina Thörner, die am Vortag wieder die Gesamtführung übernommen hatten, endete die Rallye nach 110 Kilometern der 6. Etappe durch einen Unfall. Das Duo im Nissan Pick-up erlitt dabei offenbar nur leichte Verletzungen, wurde aber zur Beobachtung ins Krankenhaus geflogen.

Die Freude im VW-Lager über den Tageserfolg mit drei Race-Touareg unter den ersten Sechs wurde allerdings durch das Pech des Amerikaners Robby Gordon getrübt. Der zuvor auf Rang sieben liegende Dakar-Neuling überschlug sich zur Mitte der 492 km langen Prüfung und musste auf den Service warten.

"Die Prüfung ist ganz gut gelaufen. Wir mussten allerdings selbst einen Reifen wechseln, was uns fünf Minuten gekostet hat", meinte Jutta Kleinschmidt. "Wir haben zwar etwas die Piste verloren, sind aber nun Dritte. Und das freut mich", ergänzte die Kölnerin. "Ich bin froh, dass ich auf dieser extrem schweren Prüfung die Führung übernommen habe. Sie war sehr schwierig, schnell, mit vielen Löchern und starkem Wind, der uns die Sicht genommen hat", erklärte der neue Spitzenreiter Saby nach der ersten richtigen Dünen-Prüfung der Rallye.

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