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08.02.2005

12:29 Uhr

Für die Nationalelf beginnt gegen Argentinien die Vorbereitung auf die WM 2006

Die Zeit der Experimente ist vorbei

VonMichael Rosentritt

Für eine Nacht war Oliver Neuville wieder Nationalspieler. Der 31 Jahre alte Fußballprofi von Borussia Mönchengladbach war am Sonntag für das Länderspiel gegen Argentinien am Mittwoch in Düsseldorf (20.45 Uhr, live in der ARD) von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nachnominiert worden.

DÜSSELDORF. Gestern aber wurde Neuville wieder ausgeladen. Er hatte sich am Sonntag beim 3:2 der Borussia gegen den SC Freiburg eine Wadenzerrung zugezogen. " Gegen Argentinien muss jeder Spieler zu 100 Prozent fit sein. Wir können kein Risiko mehr eingehen", sagte Oliver Bierhoff. Der Manager der Nationalmannschaft hätte auch sagen können: Ab sofort ist die Sichtungs- und Experimentierphase beendet. Für Neuville rückt nun der Wolfsburger Thomas Brdaric nach.

Im Prinzip startet für die DFB-Elf mit dem Spiel gegen den zweimaligen Weltmeister das Unternehmen WM 2006. Nach weiteren Länderspielen gegen Slowenien, Nordirland und Russland beginnt im Juni der Konföderationen-Pokal, eine Art Echttest für die WM. Da Deutschland als Gastgeber keine WM-Qualifikation spielt, gewinnt jedes einzelne Länderspiel an Bedeutung. Schließlich ist Klinsmann als Bundestrainer mit dem Ziel angetreten, Weltmeister zu werden.

Erstmals seit Sommer 2004 hat Klinsmann keinen Neuling berufen. Das darf als klares Zeichen dafür interpretiert werden, dass er langsam den Kreis der potenziellen WM-Spieler einengt. Von den neun Spielern, die unter ihm ihr Debüt in der Nationalelf gaben, sind diesmal nur fünf dabei - die Bremer Frank Fahrenhorst und Christian Schulz, der Bielefelder Patrick Owomoyela, der Hannoveraner Per Mertesacker und Thomas Hitzlsperger von Aston Villa. Robert Huth vom FC Chelsea, der aus der Stammelf kaum mehr wegzudenken ist, ist verletzt.

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