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12.01.2006

12:14 Uhr

Fußball WM

Eriksson hofft auf Glück und kein Elfmeterschießen

Für Sven-Göran Eriksson ist der Titel bei der Weltmeisterschaft in Deutschland durchaus drin. "Wir benötigen ein bisschen Glück, keine Verletzten und kein Elfmeterschießen", räumt Englands Nationalcoach allerdings ein.

Optimismus ist in England weit verbreitet. Nach David Beckham glaubt auch Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson an den Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli), hat aber Angst vor einem möglichen Elfmeterschießen im Turnierverlauf. "Wir benötigen ein bisschen Glück, keine Verletzten und kein Elfmeterschießen", erklärte der Schwede.

Gleich bei vier großen Turnieren war der Weltmeister von 1966 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Im WM-Halbfinale 1990 in Italien verlor England ebenso gegen Deutschland wie 1996 im EM-Halbfinale im eigenen Land. 1998 scheiterte England bei der WM in Frankreich im Achtelfinale an Argentinien, 2004 war bei der EM im Viertelfinale nach einem Elfmeter-Krimi gegen Gastgeber Portugal Endstation.

"Auf einem Level" mit den Großen

"Wir stehen auf einem Level mit Mannschaften wie Argentinien, Brasilien, den Niederlanden, Italien, Deutschland und Frankreich", sagte Eriksson weiter.

Als zusätzliche Motivation sollen sich seine Spieler daran erinnern, was in England los war, als die Rugby-Mannschaft 2003 den WM-Titel holte. "Hunderttausende haben das Team gefeiert. Wenn wir Weltmeister werden, befindet sich das Land ebenfalls in einem Ausnahmezustand", so der Coach.

© SID

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