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22.01.2005

12:54 Uhr

"Gerade im Bereich des Bezahlfernsehens ist noch was drin"

Zwanziger hält TV-Einnahmen für zu gering

DFB-Chef Theo Zwanziger hat sich der Meinung der FC-Bayern-Führungsetage angeschlossen. Die Bundesliga werde derzeit unter Wert an die TV-Sender verkauft.

HB BERLIN. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, hält die Einnahmen der Deutschen Fußball Liga (DFL) aus dem derzeitigen Fernsehvertrag für zu gering. «Die letzten Verträge, in einer Notsituation geschlossen, geben nicht den Wert der Liga wieder. Da gibt es sicher Chancen, bei auslaufenden Verträgen zu besseren Ergebnissen zu kommen. Gerade im Bereich des Bezahlfernsehens ist noch was drin», sagte der DFB-Chef dem «Hamburger Abendblatt».

Derzeit zahlt der Pay-TV-Sender Premiere jährlich bis zu 180 Millionen Euro an die Vereine der Bundesliga und trägt den Hauptanteil der DFL-Fernseheinnahmen von insgesamt 300 Millionen Euro. Premiere-Chef Georg Kofler hatte der Liga zuletzt höhere Einnahmen in Aussicht gestellt, dafür aber eine Verlegung der Zusammenfassungen im Free-TV in den späten Abend gefordert. Die DFL reagierte auf diesen Vorstoß zurückhaltend.

Um das Image und die Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga im Ausland zu erhöhen, fordert Zwanziger ein gutes Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2006 im eigenen Land. «Wenn unsere Nationalmannschaft versagt, dann lacht die ganze Welt über uns. Das wäre nicht gut für das Image der Bundesliga, die ja neue Märkte wie etwa in China und Japan erschließen will», sagte der Jurist.

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