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05.02.2005

23:16 Uhr

Goldene Sportpyramide für verstorbenen Boxer

Köhler ehrt Schmeling für sein Lebenswerk

Wenige Tage nach seinem Tod ist Max Schmeling für seine außerordentlichen Leistungen von der Deutschen Sporthilfe geehrt worden. Bundespräsident Köhler bezeichnete Schmeling als «wunderbaren Menschen».

HB BERLIN. Bundespräsident Horst Köhler hat den am Mittwoch gestorbenen Max Schmeling posthum mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet. Schmeling stehe für einen «wunderbaren Menschen in Sieg und Niederlage», der immer fair gewesen sei und nie aufgegeben haben, sondern immer nach vorne geschaut habe, sagte Köhler am Samstagabend auf dem Ball des Sports in Frankfurt am Main. Der ehemalige Box-Champion habe «nie Star-Allüren besessen».

Die Deutsche Sporthilfe erklärte, es sei Schmelings ausdrücklicher Wunsch gewesen, dass die Ehrung auch im Falle seins Ablebens vorgenommen würde. Der ehemalige Box-Weltmeister hatte noch zu Lebzeiten verfügt, dass der ehemalige Box-Weltmeister Henry Maske für ihn die Goldene Sportpyramide entgegennehmen sollte. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe vergibt die Auszeichnung seit dem Jahr 2000 für das Lebenswerk herausragender Persönlichkeiten, die im Sport, im Beruf und im gesellschaftlichen Leben Außerordentliches geleistet haben.

Auf dem Ball des Sports ehrten 2200 Gäste die Box-Legende posthum, darunter Franziska van Almsick, Vitali und Wladimir Klitschko sowie Sven Ottke. Schmeling war von 1967 bis zu seinem Tod Mitglied des Sporthilfe-Kuratoriums und Ehrenmitglied der Deutschen Sporthilfe. Er starb am 2. Februar im Alter von 99 Jahren in seinem Haus in Hollenstedt bei Hamburg.

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