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11.07.2015

16:44 Uhr

Grand-Slam-Sieg

Serena Williams gewinnt Wimbledon

Jetzt hat sie das halbe Dutzend voll: US-Tennisstar Serena Williams gewinnt zum sechsten Mal Wimbledon. Die 33-Jährige setzte sich am Nachmittag souverän gegen die 21 Jahre junge Spanierin Garbine Muguruza durch.

Serena Williams bewzingt auf dem Centercourt Garbine Muguruza in zwei Sätzen. AFP

Serena Williams

Serena Williams bewzingt auf dem Centercourt Garbine Muguruza in zwei Sätzen.

LondonSerena Williams hat zum sechsten Mal in Wimbledon gewonnen und den 21. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere gefeiert. Die 33 Jahre alte Amerikanerin setzte sich am Samstag im Endspiel gegen Garbiñe Muguruza aus Spanien mit 6:4, 6:4 durch und ist jetzt die älteste Grand-Slam-Gewinnerin in der Geschichte des Profitennis.

Mit dem Erfolg machte die Weltranglisten-Erste auch den sogenannten Serena-Slam perfekt. Williams hat jetzt nacheinander bei den US Open 2014 sowie in diesem Jahr bei den Australian Open, den French Open und in Wimbledon den Titel geholt. Zum Grand-Slam-Rekord von Steffi Graf fehlt ihr jetzt nur noch ein Turniersieg bei einem Major.

Wimbledon-Sieger seit 1991

1991

Michael Stich (Deutschland)

6:4, 7:6, 6:4 gegen Boris Becker (Deutschland)

1992

Andre Agassi (USA)

6:7, 6:4, 6:4, 1:6, 6:4 gegen Goran Ivanisevic (Kroatien)

1993

Pete Sampras (USA)

7:6, 7:6, 3:6, 6:3 gegen Jim Courier (USA)

1994

Pete Sampras (USA)

7:6, 7:6, 6:0 gegen Goran Ivanisevic (Kroatien)

1995

Pete Sampras (USA)

6:7, 6:2, 6:4, 6:2 gegen Boris Becker (Deutschland)

1996

Richard Krajicek (Niederlande)

6:3, 6:4, 6:3 gegen MaliVai Washington (USA)

1997

Pete Sampras (USA)

6:4, 6:2, 6:4 gegen Cédric Pioline (Frankreich)

1998

Pete Sampras (USA)

6:7, 7:6, 6:4, 3:6, 6:2 gegen Goran Ivanisevic (Kroatien)

1999

Pete Sampras (USA)

6:3, 6:4, 7:5 gegen Andre Agassi (USA)

2000

Pete Sampras (USA)

6:7, 7:6, 6:4, 6:2 gegen Patrick Rafter (Australien)

2001

Goran Ivanisevic (Kroatien)

6:3, 3:6, 6:3, 2:6, 9:7 gegen Patrick Rafter (Australien)

2002

Lleyton Hewitt (Australien)

6:1, 6:3, 6:2 gegen David Nalbandian (Argentinien)

2003

Roger Federer (Schweiz)

7:6, 6:2, 7:6 gegen Mark Philippoussis (Australien)

2004

Roger Federer (Schweiz)

4:6, 7:5, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick (USA)

2005

Roger Federer (Schweiz)

6:2, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick (USA)

2006

Roger Federer (Schweiz)

6:0, 7:6, 6:7, 6:3 gegen Rafael Nadal (Spanien)

2007

Roger Federer (Schweiz)

7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2 gegen Rafael Nadal (Spanien)

2008

Rafael Nadal (Spanien)

6:4, 6:4, 6:7, 6:7, 9:7 gegen Roger Federer (Schweiz)

2009

Roger Federer (Schweiz)

5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14 gegen Andy Roddick (USA)

2010

Rafael Nadal (Spanien)

6:3, 7:5, 6:4 gegen Tomas Berdych (Tschechien)

2011

Novak Djokovic (Serbien)

6:4, 6:1, 1:6, 6:3 gegen Rafael Nadal (Spanien)

2012

Roger Federer (Schweiz)

4:6, 7:5, 6:3, 6:4 gegen Andy Murray (Großbritannien)

2013

Andy Murray (Großbritannien)

6:4, 7:5, 6:4 gegen Novak Djokovic (Serbien)

Muguruza musste sich in ihrem ersten Grand-Slam-Endspiel nach 83 Minuten geschlagen geben. Die 21-Jährige hatte auf dem Weg ins Finale unter anderem Deutschlands Nummer eins Angelique Kerber bezwungen. Auch gegen Williams startete die neue Weltranglisten-Neunte ohne Furcht und nahm ihrer Gegnerin gleich das erste Aufschlagspiel ab.

Doch die Top-Favoritin ließ sich von einem 0:2- und 2:4-Rückstand nicht verunsichern und entschied nach 44 Minuten den ersten Satz für sich. Im zweiten Durchgang startete Williams furios und ging mit 5:1 in Führung. Muguruza schaffte Breaks zum 5:2 und 5:4, doch nach einer Stunde und 23 Minuten nutzte Williams ihren zweiten Matchball.

Von

dpa

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