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01.04.2006

17:31 Uhr

Handball Champions League

Champions-League-Aus für Flensburg-Handewitt

Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hat den zweiten Finaleinzug nach 2004 verpasst. Im Halbfinale der Champions League mussten sich die Nordlichter dem spanischen Klub Ciudad Real auch im Rückspiel geschlagen geben.

Die SG Flensburg-Handewitt hat den Einzug ins Champions-League-Finale verpasst. Der deutsche Vizemeister hat das Halbfinal-Rückspiel beim spanischen Spitzenklub Ciudad Real mit 27:29 (14:12) verloren und ist nach der 22:31-Pleite im Hinspiel somit ausgeschieden. Damit verpassten die "Nordlichter" den zweiten Finaleinzug nach 2004, als man sich in den Endspielen dem slowenischen Team aus Celje geschlagen geben musste.

Vor 7 000 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle gelang den Flensburgern nur teilweise eine Wiedergutmachung für die eklatant schwache Vorstellung eine Woche zuvor in Spanien. Mit einem furiosen Start in die erste Halbzeit begann die Mannschaft von SG-Trainer Kent-Harry Andersson eine vielversprechende Aufholjagd.

Sehenswerte Leistung im ersten Durchgang

Dabei sah es insbesondere im ersten Durchgang lange Zeit so aus, als könnten es die Gastgeber noch einmal spannend machen. Mit vier Toren lagen die Schleswig-Holsteiner zwischenzeitlich in Führung, ehe der Angriffsschwung mehr und mehr ins Stocken kam. Nachdem der Vorsprung zur Pause schon nur noch zwei Treffer betragen hatte, genügten den Gästen nach dem Seitenwechsel zehn starke Minuten, um die letzten Hoffnungen der Flensburger auf ein "Happy End" zunichte zu machen.

Während der SG-Rückraum mit Glenn Solberg und Blazenko Lackovic in den ersten 30 Minuten noch geglänzt hatte, fanden sie in der zweiten Halbzeit im überragenden Ciudad-Keeper Arpad Sterbik ihren Meister. Auf der anderen Seite trafen die Spieler des aktuellen Tabellen-Dritten der "Liga Asobal" plötzlich fast nach belieben. Erst in der Schlussphase fing sich der Bundesliga-Dritte wieder und verhinderte eine weitere Blamage.

Bester Werfer bei den Norddeutschen war Lackovic mit fünf Toren. Auf Seiten der Spanier trafen Mirza Dzomba, Alberto Entrerrios und Petar Metlicic ebenfalls je fünfmal.

© SID

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