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28.02.2006

22:17 Uhr

Handball Champions League

Flensburg gewinnt Nord-Derby in der "Königsklasse"

Für viele Handball-Fans kam das erste Aufeinandertreffen der beiden Fördestädte in der Champions League zu früh: Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt das Viertelfinal-Hinspiel in der Ostseehalle beim THW Kiel mit 32:28.

Das ewig junge Duell der beiden Handball-Fördestädte ist in eine neue Runde gegangen, denn mit dem ersten Aufeinandertreffen in der europäischen "Königsklasse" hat das Nord-Derby an zusätzlicher Brisanz gewonnen. Das Hinspiel im Viertelfinale hat die SG Flensburg-Handewitt beim deutschen Meister THW Kiel mit 32:28 (12:13) gewonnen und steht mit einem Bein im Halbfinale der Champions League. Das Team von Trainer Kent-Harry Andersson schuf sich eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag (15.00 Uhr) in der heimischen Campushalle. Nach 54 Heimspielen ohne Niederlage seit dem 18. November 2003 verloren die "Zebras" erstmals wieder eine Partie in der Ostseehalle - auch damals hieß der Gegner Flensburg.

Für die SG war es im 49. Schleswig-Holstein-Derby der 20. Sieg, der dank einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sichergestellt wurde. Allein zwischen der 35. und 45. Minute erzielten die Flensburger 8:1 Tore und ließen auch in der Schlussphase dem Gegner kaum eine Chance. Damit dürfte der Traum des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers aus Kiel vom ersten Gewinn der Champions League so gut wie ausgeträumt sein.

Kiel zur Halbzeit mit einem Tor in Führung

Dabei waren die Gastgeber in der kampfbetonten Partie vor 10. 250 Zuschauern zunächst das bessere Team und lagen nach 17 Minuten bereits mit drei Toren in Front. Drei Treffer in Folge brachten die Flensburger jedoch ins Spiel zurück, so dass die Kieler Führung zur Halbzeit nur ein Tor betrug. Allerdings taten sich die Gäste im Überzahl-Spiel lange Zeit schwer und versäumten es, aus den vier Kieler Zeitstrafen in den ersten 30 Minuten mehr Kapital zu schlagen.

Dafür drehte der dreimalige Pokalsieger nach der Pause auf: Durch zwei schnelle Treffer zu Beginn des zweiten Durchgangs ging die Mannschaft von SG-Trainer Kent-Harry Andersson beim 14:13 in der 32. Minute erstmals in Führung. Mit 29:21 (50.) lagen die Flensburger zeitweilig sogar mit acht Toren vorn. Erst kurz vor Ende legten die Gastgeber noch einmal einen Gang zu und hielten die Niederlage so halbwegs in Grenzen.

© SID

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