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05.01.2010

08:54 Uhr

Handball EM

Deutschland beginnt EM-Vorbereitung ohne Bitter

Das DHB-Team bestreitet im Rahmen seiner EM-Vorbereitung heute ein Testspiel gegen Gastgeber Österreich. Torhüter Johannes Bitter kann verletzungsbedingt noch nicht mitwirken.

Muss vorerst zuschauen: Keeper Johannes Bitter. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Muss vorerst zuschauen: Keeper Johannes Bitter. Foto: Bongarts/Getty Images

Ohne Torhüter Johannes Bitter starten die deutschen Handballer in die heiße Phase der EM-Vorbereitung. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand trifft im ersten von vier Testspielen heute (18.00 Uhr/live im DSF) in Innsbruck auf EM-Gastgeber Österreich und will sich dabei den Feinschliff für den Saisonhöhepunkt holen.

"Auf uns wartet viel Arbeit. Bei der EM haben wir eine hammerschwere Gruppe erwischt, da bedarf es schon einer guten Form, um dagegenhalten zu können", sagte Brand. Sein Team bereitet sich seit Sonntag in Herrsching am Ammersee auf die EM in Österreich (19. bis 31. Januar) vor. Vor drei Jahren wurde nach intensiver Trainingsphase am Ammersee der WM-Titel im eigenen Land gewonnen.

Bitter hofft auf Rückkehr in vier oder fünf Tagen

Brand muss allerdings noch auf Torhüter Bitter verzichten. Dem Hamburger Schlussmann wurden bei einer Operation am 28. Dezember freie Gelenkkörper im linken Ellenbogen entfernt. "Ich fühle mich gut und habe keinerlei Probleme. In vier bis fünf Tagen hoffe ich, wieder ins normale Training einsteigen zu können", meinte Bitter, der bisher nur Laufeinheiten absolvierte.

Nach dem Länderspiel im EM-Vorrundenort Innsbruck trifft die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am 9. Januar in Nürnberg und tags darauf in Regensburg auf den Olympia-Zweiten Island. Die EM-Generalprobe findet am 13. Januar in Mannheim gegen Brasilien statt.

Dabei gilt es für die Akteure des derzeitigen 19er-Kaders, sich für das 16er-Aufgebot bei der EM zu empfehlen. In der Gruppe C trifft Ex-Weltmeister Deutschland auf den WM-Dritten Polen, Slowenien und Rekord-Europameister Schweden. Die ersten drei Mannschaften der insgesamt vier Vorrundengruppen ziehen in die Hauptrunde ein. "Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren", meinte der Kieler Dominik Klein.

© SID

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