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13.01.2006

08:17 Uhr

Handball Nationalmannschaft

Deutsche Handballer mit Härtetest auf dem Balkan

Die deutschen Handballer absolvieren ab heute im Hinblick auf die EM in der Schweiz (26. Januar bis 5. Februar) in Kroatien und Slowenien ein Vierländer-Turnier. Gegner sind die beiden Gastgeber sowie Ungarn.

Langsam wird es für die deutsche Handball-Nationalmannschaft ernst. Anderthalb Wochen vor Beginn der Europameisterschaft in der Schweiz (26. Januar bis 5. Februar) dient Bundestrainer Heiner Brand der Vergleich mit Olympiasieger Kroatien und dem EM-Zweiten Slowenien beim Vierländer-Turnier als echter Härtetest. "Uns fehlen noch einige Prozente auf die Spitzenmannschaften, aber das sind die entscheidenden", meinte Brand mit Blick auf die nach wie vor angespannte Personalsituation. Nur knapp 14 Tage nach dem Anbruch seines Fersenbeins steht Kreisläufer Andrej Klimowets (Kronau-Östringen) allerdings überraschend wieder im Aufgebot.

. In der Neuauflage des EM-Finals von 2004 trifft die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) heute in Koper auf die Slowenen (17.15 Uhr). Weitere Gegner sind am Samstag in Pula EM-Mitfavorit Kroatien (18.00) und zum Abschluss am Sonntag an gleicher Stelle Ungarn (16.00).

Verzichten muss die deutsche Mannschaft beim vorletzten EM-Test weiterhin auf die beiden angeschlagenen Linkshänder Volker Michel (Göppingen) und Holger Glandorf (Nordhorn). Damit bleibt die rechte Rückraumposition das Sorgenkind Brands. Während Routinier Michel nach seinem dreifachen Nasenbeinbruch noch in dieser Woche mit dem Training beginnt, absolviert der von Knieschmerzen geplagte Glandorf tägliche Kraft-Einheiten am Olympiastützpunkt Heidelberg.

Doch insbesondere dem 22-jährigen Nordhorner Glandorf läuft die Zeit davon. "Bei Holger bin ich ein bisschen skeptisch. Er muss uns helfen können, sonst macht eine EM-Nominierung keinen Sinn", sagte Brand, der seinen 16-köpfigen EM-Kader nach den abschließenden Tests gegen Ungarn am 20. Januar in Offenburg und am 21. Januar in Mannheim benennen will.

Allerdings hat der Bundestrainer bei der 7. EM erstmals die Chance, nach Ende der Vorrunde zwei beziehungsweise nach der Hauptrunde einen Spieler aus seinem bereits benannten 24er-Aufgebot nachzunominieren.

© SID

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