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08.04.2006

18:45 Uhr

Handball Nationalmannschaft

Deutschland nach Sieg über Spanien vor Turniersieg

Die deutschen Handball-Damen sind beim Vierländerturnier in Riesa auf dem Weg zum Triumph. Nach dem Auftakterfolg über Kroatien feierte die DHB-Auswahl beim 25:20 gegen Spanien den 500. Sieg ihrer Länderspiel-Geschichte.

Alles deutet darauf hin, dass die deutschen Handball-Damen beim Vierländerturnier in Riesa den Sieg einfahren. Nach dem 35:31-Erfolg zum Auftakt gegen Kroatien siegte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) 25:20 (12:11) gegen Spanien. Im 961. Länderspiel der Geschichte landeten die Damen den 500. Sieg bei 388 Niederlagen und 73 Remis.

Im Match um den Turniersieg reicht dem DHB-Team nun am Sonntag (15.00 Uhr) gegen Vizeweltmeister Rumänien, der überraschend 22:30 gegen Kroatien verlor, ein Remis. Gegen die Osteuropäerinnen hatte der WM-Sechste zuletzt bei der WM in St. Petersburg mit 26:37 eine derbe Schlappe erlitten.

Baumbach achtmal erfolgreich

Beim am Ende ungefährdeten 14. deutschen Sieg im 14. Kräftemessen mit Spanien war vor 620 Zuschauern die neben Torfrau Clara Woltering (Leverkusen) überragende Triererin Maren Baumbach mit acht Toren die erfolgreichste Werferin. Im spanischen Team zeichneten sich Rocio Guerola und Marta Mangue mit jeweils vier Toren aus.

"Unsere sehr junge Mannschaft hat sich bisher prächtig geschlagen. Jetzt freuen wir uns auf die Revanche gegen Rumänien. Da haben wir bekanntlich noch etwas gut zumachen", sagte Armin Emrich. Der Bundestrainer muss in Riesa auf einige Routiniers wie WM-Torschützenkönigin Anja Krause (Leverkusen/verletzt) und Marielle Bohm (Trier/krank) verzichten und setzt stattdessen einige junge Spielerinnen erstmals im A-Kader ein.

Die beiden bereits gegen Kroatien am linken Flügel nicht nur wegen ihrer insgesamt fünf Treffer überzeugenden Youngster Angie Geschke (20) und Mandy Hering (22) aus Frankfurt/Oder kamen auch gegen Spanien in der Stamm-Sechs zum Zug. Geschke warf gleich in der Anfangsphase erneut zwei Tore, schied dann aber wegen einer Oberschenkel-Prellung aus.

Abwehr diesmal stabil

Im Gegensatz zum Vortag bot die DHB-Auswahl diesmal in der Abwehr eine gute Leistung. Vor allem die erstmals in Riesa eingesetzte Clara Woltering zeigte im Tor serienweise Glanzparaden. Im Angriff allerdings gelang vor allem Torjägerin Grit Jurack (Viborg) herzlich wenig. Die Gastgeberinnen wirkten lange Zeit schläfrig und ließen Kombinationsfluss sowie das nötige Durchsetzungvermögen vermissen. Erst ein Zwischenspurt nach der Pause zum 17:13 (39.) vertrieb die Hektik aus dem deutschen Spiel.

© SID

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