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09.01.2009

22:48 Uhr

Handball Nationalmannschaft

Portugal macht DHB-Team das Leben schwer

Einen harten Kampf lieferte Portugal den deutschen Handballern zum Auftakt des Vier-Länder-Turniers im spanischen Algeciras. Am Ende setzte sich das Brand-Team mit 26:21 durch.

Treffsicher: Pascal Hens. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Treffsicher: Pascal Hens. Foto: Bongarts/Getty Images

Mit guter Moral und Toptorschütze Pascal Hens haben die deutschen Handballer acht Tage vor dem ersten WM-Auftritt auch ihr drittes Länderspiel des Jahres gewonnen. Beim Vier-Länder-Turnier im südspanischen Algeciras setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand mit 26:21 (13:10) gegen Portugal durch und musste gegen die nicht für Kroatien qualifizierten, aber aggressiv aufspielenden Südeuropäer einen echten Härtetest bestehen. "Das war eine schöne Herausforderung, wir mussten um den Sieg kämpfen", sagte Bundestrainer Heiner Brand.

Hens war mit sechs Treffern bester Werfer für den Weltmeister. In Spanien trifft Deutschland am Samstag noch auf Argentinien (20.00 Uhr), die Generalprobe für die WM (16. Januar bis 1. Februar) steht dann zum Turnierabschluss gegen Gastgeber und Ex-Weltmeister Spanien an (19.00 Uhr).

Alle Spieler an Bord

Im Gegensatz zu den beiden Siegen am vergangenen Wochenende gegen Griechenland waren am Freitag wieder alle Spieler fit. Regisseur Michael Kraus, der nach sechswöchiger Verletzungspause wegen eines Muskelfaserrisses am Mittwoch im durchwachsenen Abschiedsspiel für Markus Baur ein starkes Comeback gegeben hatte, wechselte sich auf der Mitte mit Martin Strobel ab und hatte wie seine Rückraumkollegen einige Schwierigkeiten gegen die offensive und harte Deckung des Gegners.

Geschont wurde am Freitag nur Torhüter Nummer eins Johannes Bitter, für den sich Magdeburgs Silvio Heinevetter und der Lemgoer Carsten Lichtlein beweisen durften.

Gar nicht erst mit im 17-köpfigen Aufgebot für Spanien sind Kreisläufer Manuel Späth (FA Göppingen) und Rückraumspieler Michael Haaß (GWD Minden) dabei. Für Brand ist das aber noch keine Entscheidung in Sachen WM-Nominierung: "Es kann sein, dass die Nominierung für die Weltmeisterschaft ähnlich aussieht. Aber ich möchte mich noch nicht festlegen."

Platz hinter Hens hart umkämpft

Neben der Kreisläuferposition, wo Jens Tiedtke (Großwallstadt) gegenüber Späth die Nase vorn haben dürfte, scheint eigentlich nur der Kampf um den zweiten Platz im linken Rückraum hinter Pascal Hens unentschieden. Hier spielen noch Lars Kaufmann und Sven-Sören Christophersen um die WM-Teilnahme.

Bis eine Stunde vor der technischen Sitzung des Weltverbandes IHF am 16. Januar in Zagreb muss Brand mindestens 15 und höchstens 16 Akteure gemeldet haben. Nach der Vor- beziehungsweise Hauptrunde können jeweils noch zwei Spieler ausgetauscht werden. Diese müssen allerdings dem vor zwei Monaten bekannt gegebenen 28-köpfigen WM-Kader des Deutschen Handball-Bundes (DHB) angehören.

Bei der WM warten in der Vorrunde Russland (17. Januar), Tunesien (18. Januar), Algerien (19. Januar), Mazedonien (21. Januar) und Polen (22. Januar/alle 17.30 Uhr, live bei RTL).

© SID

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