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20.01.2017

08:20 Uhr

Handball-WM 2019

DKB will nicht noch einmal als TV-Retter einspringen

Die Deutsche Kreditbank rettete die Übertragung der Handball-EM, indem sie für einen Live-Stream im Internet sorgte. Bisher sahen 600.000 Menschen zu. Eine Wiederholung soll es bei der WM 2019 allerdings nicht geben.

Die Deutsche Kreditbank  hat keine Ambitionen, die Handball-WM 2019 zu übertragen. dpa

Handballfeld des Olympiapark in Rio De Janeiro

Die Deutsche Kreditbank hat keine Ambitionen, die Handball-WM 2019 zu übertragen.

LeipzigDie exklusiven Übertragungen von der Handball-WM der Männer auf der eigenen Internetseite sollen für die Deutsche Kreditbank (DKB) einmalig bleiben. Eine Wiederholung werde es in zwei Jahren bei der WM in Deutschland und Dänemark nicht geben, sagte DKB-Chef Stefan Unterlandstättner der Deutschen Presse-Agentur.

„Da haben wir keine Ambitionen“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Die im Sportsponsoring sehr aktive Bank hatte mit dem Internet-TV für ein Novum gesorgt.

„Für uns ist das einmalig“ sagte Unterlandstättner. „Für uns ist es wichtig, dass eine große Menge von Menschen zuschaut. Da erreicht das Streaming im Internet nicht die Zahlen von ARD und ZDF.“

Die bisherigen Spiele der deutschen Mannschaft in Frankreich sahen bis zu 600.000 Menschen im Internet-Stream. Bei der EM vor einem Jahr waren die Zuschauerzahlen in den K.o-Spielen bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern etwa zehn Mal so hoch.

Die seit mehreren Jahren im Handball-Sponsoring aktive Bank war eine Woche vor der WM eingesprungen. Zuvor waren diverse Verhandlungen des Rechteinhabers BeIn Sports mit deutschen TV-Sendern und Medienunternehmen gescheitert. Es ist das erste Mal, dass eine große Sportveranstaltung ausschließlich über die Internetseite eines Sponsors live zu sehen ist.

Von

dpa

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