Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2009

21:28 Uhr

Handball WM

Frankreich, Schweden und Kroatien weiter

Frankreich, Schweden und Kroatien haben als erste Mannschaften die Hauptrunde bei der Handball-WM erreicht. Vize-Weltmeister Polen kassierte eine überraschende Niederlage.

Konsequente Deckung der Franzosen. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Konsequente Deckung der Franzosen. Foto: Bongarts/Getty Images

Die Goldfavoriten Frankreich und Kroatien sowie das wiedererstarkte Schweden haben bei der Handball-WM als erste Teams die Hauptrunde erreicht. Olympiasieger Frankreich setzte sich in Kroatien in einer besseren Trainingseinheit gegen Australien 42:11 (20:3) durch und ist nach drei Siegen aus drei Spielen nicht mehr von einem der ersten drei Plätze der Gruppe A zu verdrängen.

Die Kroaten um Regisseur Ivano Balic machten ihr umjubeltes Weiterkommen in der Gruppe B durch einen 41:20 (20:9)-Erfolg über Kuba perfekt. Immer mehr zu einem Medaillenkandidaten entwickelt sich in Split der viermalige Weltmeister Schweden mit dem Trainerduo Ola Lindgren und Staffan Olsson. Gegen den zuvor überzeugenden Olympia-Dritten Spanien setzten sich die Skandinavier 34:30 (19:13) durch und haben ebenso wie die Kroaten nun 6:0 Punkte auf dem Konto.

Für die WM 2007 hatten sich die Schweden nach einem Neuaufbau gar nicht qualifizieren können. In Split stand am Abend noch das Spiel des bislang ungeschlagenen Gastgebers und Goldkandidaten Kroatien gegen Außenseiter Kuba auf dem Programm. Zum ersten Sieg war zuvor Südkorea mit 34:19 (15:9) über Kuwait gekommen.

Polen verliert überraschend

In der deutschen Gruppe C kassierte Vize-Weltmeister Polen mit 29:30 (15:16) eine überraschende Niederlage gegen Mazedonien und musste die Tabellenführung mit nun 4:2 Punkten der Auswahl des Deutschen Handballbundes (5:1) überlassen, die 32:20 (16:10) gegen Algerien gewann. Im dritten Spiel des Tages in Varazdin bezwang Russland nach einer überzeugenden Vorstellung Tunesien mit 36:31 (16:11).

In der Gruppe D in Porec sind Europameister Dänemark und Norwegen nach je drei Siegen so gut wie weiter. Die Dänen setzten sich einen Tag nach dem Zittersieg über Serbien (37:36) gegen Saudi-Arabien mit 32:13 durch. Ebenfalls 6:0 Punkte auf dem Konto haben die Norweger nach einem 30:20 (14:10) gegen Ägypten. Die Überraschung des Abends gelang in dieser Gruppe Brasilien, das sich 32:30 (14:14) gegen Serbien durchsetzte.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×