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04.01.2011

15:08 Uhr

Handball WM

Heiner Brand: "Genügend Arbeit vor uns"

Im Interview spricht Handball-Nationaltrainer Heiner Brand nach dem Testspiel-Sieg über Schweden über die kurze Phase bis zur WM und die Vorbereitung des DHB-Teams.

Heiner Brand will vor der Kader-Benennung noch drei Trainingseinheiten abwarten. Foto: SID Images/Mvphoto/Mika Volkmann SID

Heiner Brand will vor der Kader-Benennung noch drei Trainingseinheiten abwarten. Foto: SID Images/Mvphoto/Mika Volkmann

Nach dem souveränen 28:23 (14:12)-Erfolg im Testspiel gegen Rekordeuropameister und WM-Gastgeber Schweden spricht Nationaltrainer Heiner Brand über umgesetzte Anweisungen seines Teams, den engen Zeitplan der WM-Vorbereitung und seine Auswahl für den endgültigen WM-Kader.

Frage: "Die WM-Vorbereitung hat mit einem souveränen Sieg gegen Schweden begonnen. Welche Rückschlüsse lässt die Begegnung zu?"

Heiner Brand: "Die Anfangsphase war von Hektik geprägt. Wir hatten die 5:1-Abwehr lange nicht gespielt. Im Angriff gab es einige Schwankungen. Die zweite Phase des Gegenstoßes war nicht gut. Aber die Mannschaft hat schon einiges von dem umgesetzt, was ich verlangt habe. Wir haben aber noch genügend Arbeit vor uns."

Frage: "Die Vorbereitungszeit auf die WM ist so kurz wie nie. Wie gehen Sie damit um?"

Brand: "Die Zeit ist schon relativ knapp. Durch die Rückspielverpflichtung in Island ist es ein gedrängtes Programm. Da kann man nicht alle Ideen, die man hat, verwirklichen."

Frage: "Sie sprachen die beiden Spiele am Freitag und Samstag in Island an. Wie groß wird der Kader sein?"

Brand: "Ich gehe davon aus, dass wir mit 17 Spielern nach Island reisen werden. Darunter werden alle drei Torhüter sein. Wenn Holger Glandorf fit wird, werden wir neben einem Linksaußen auch einen rechten Rückraumspieler streichen."

Frage: "Bis zum 14. Januar müssen Sie ihren 16er-Kader benennen. Gibt es schon Tendenzen, wer die drei Streichkandidaten sein werden?"

Brand: "Ich stehe nicht unter dem Druck, mich frühzeitig entscheiden zu müssen. Wir warten jetzt erst einmal die drei Trainingseinheiten bis zur Abreise nach Island ab. Es gibt eine Menge schwieriger Entscheidungen, aber das gehört zu meinem Job dazu. Die Entscheidung ist für mich als Trainer nie angenehm. Den Spielern so etwas sagen zu müssen, ist noch unangenehmer."

© SID

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