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21.01.2007

21:38 Uhr

Handball WM

Kroatien und Spanien geben sich keine Blöße

Bereits vor dem letzten Vorrunden-Spieltag haben acht Teams die Hauptrunde der Handball-WM erreicht. Weltmeister Spanien und Olympiasieger Kroatien ließen in ihren zweiten Spielen nichts anbrennen und siegten glatt.

Bei der Handball-WM in Deutschland haben sich gleich acht Nationen vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert, darunter auch der Gastgeber und dessen letzter Vorrundengegner Polen. Unter den übrigen fünf Teams befinden sich zwei der vier kommenden deutschen Gegner: Tunesien und Slowenien. In die nächste Runde zogen auch Olympiasieger Kroatien, Weltmeister Spanien, Ungarn und Tschechien ein, die vor dem letzten Vorrunden-Spieltag am Montag ebenfalls eine makellose Bilanz von zwei Siegen aufweisen. Noch gedulden müssen sich dagegen Europameister Frankreich und der dreimalige Champion Russland.

In der Gruppe B in Magdeburg erteilten die Franzosen den hoffnungslos überforderten Australiern am Sonntag beim 47:10 vor 7 200 Zuschauern eine Lehrstunde. Am Vortag hatte die "Equipe tricolore" gegen die Ukraine mit 32:21 triumphiert. Da anschließend aber Island unerwartet gegen die Ukraine 29:32 verlor, benötigen die Franzosen am Montag gegen die Nordländer noch einen Punkt zum sicheren Weiterkommen.

Schadlos hielten sich in der Gruppe C Tunesien und Slowenien. Afrika-Meister Tunesien musste allerdings wie Slowenien gegen Kuwait und Grönlands Exoten keine großen Widerstände brechen. Für beide Teams geht es am Montag wie für die DHB-Mannschaft und Polen in einem direkten Duell um den Gruppensieg und damit um zwei wichtige Punkte, die in die Hauptrunde mitgenommen werden.

Spanien besiegt Katar mühelos

Vorzeitig entschieden ist auch die schwere Gruppe D in Bremen. Nach dem mühevollen 33:29 gegen die starken Ägypter kam Titelverteidiger Spanien gegen Katar zu einem standesgemäßen 41:18. Erfolgreichster Werfer auf spanischer Seite war dabei Linksaußen Juan Garcia mit elf Treffern. Anschließend machte Tschechien mit einem in der Schlussphase erkämpften 31:30 gegen die Afrikaner den Einzug beider Mannschaften in die nächste Turnierphase perfekt.

Nach dem Ägypten-Spiel hatte Spaniens Coach Juan Carlos Pastor gehadert: "Wir haben zu lange gebraucht, um unser Spiel zu finden. Wenn wir in diesem Turnier bestehen wollen, müssen wir in jeder Partie von der ersten Minute an hellwach sein."

Kroatien überzeugt, Russland muss zittern

Ernsthaft bangen muss dagegen noch Russland. Vor 5 900 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Halle bezwang der viermalige Olympiasieger Marokko 35:19, braucht aber zum Abschluss am Montag (20.00 Uhr) gegen Kroatien unbedingt noch einen Punkt zum Weiterkommen. Ob dies allerdings gegen den Olympiazweiten gelingt, scheint fraglich. Denn auch beim 41:23 gegen Südkorea hinterließ Kroatien einen überzeugenden Eindruck. Im ersten Spiel waren die Russen gegen Südkorea nur zu einem 32:32 gekommen.

In Gruppe E löste Ungarn sein Hauptrundenticket durch ein 25:22 (15:12) über Norwegen in Kiel. Der Gruppenzweite wird im letzten Spiel zwischen Norwegen und Dänemark ermittelt, die beide 2:2 Punkte auf dem Konto haben. Angola ist nach zwei Pleiten bereits ausgeschieden.

© SID

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