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20.01.2008

21:18 Uhr

Handball WM

Polen, Schweden und Dänemark in Hauptrunde

Die Favoriten haben sich zum Abschluss der Vorrunde bei der Handball-Europameisterschaft keine Blöße gegeben. Vizeweltmeister Polen, Rekord-Europameister Schweden und der WM-Dritte Dänemark zogen in die Hauptrunde ein.

Zum Abschluss der Vorrunde bei der Handball-Europameisterschaft haben Vizeweltmeister Polen, Rekord-Europameister Schweden und der WM-Dritte Dänemark den Einzug in die Hauptrunde perfekt gemacht. Auch Slowenien, Spanien, Ungarn, Island und EM-Neuling Montenegro gelang der Sprung in die nächste Runde, für die sich zuvor neben Weltmeister Deutschland bereits Olympiasieger Kroatien, Titelverteidiger Frankreich und Gastgeber Norwegen qualifiziert hatten. Ausgeschieden sind hingegen der WM-Sechste Russland, Tschechien, Weißrussland und die Slowakei.

Die Polen bezwangen in der Gruppe A den WM-Zwölften Tschechien 33:30 (13:14) und verhalfen dadurch auch den Slowenen zum Weiterkommen, die gegen die verlustpunktfreien Kroaten 24:29 (15:16) unterlagen. Bei Polen glänzte Karol Bielecki von Bundesligist Rhein-Neckar Löwen mit neun Toren.

Flensburger Christiansen mit 13 Treffern

Dänemark besiegte unterdessen den WM-Sechsten Russland in der Gruppe B dank 13 Toren des Flensburgers Lars Christiansen mit 31:28 (18:11). Damit verpassten die Russen aufgrund der schlechteren Tordifferenz (74:88) gegenüber Montenegro (71:84) den Einzug in die nächste Runde. Montenegro unterlag Norwegen 22:27 (11:16).

Schweden behielt in der Gruppe D gegen die Slowakei mit 41:25 (20:12) die Oberhand und ist in der Hauptrunde neben Frankreich und Island Gegner der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Der Kieler Kim Andersson kam beim schwedischen Erfolg auf acht Treffer, während Ex-Weltmeister Frankreich den WM-Achten Island 30:21 (17:8) besiegte und damit mit einer "weißen Weste" in die Hauptrunde geht. Der Kieler Nikola Karabatic war mit zehn Toren der beste Werfer.

Der WM-Neunte Ungarn löste in der deutschen Gruppe C das Hauptrunden-Ticket durch ein 31:26 (18:16) gegen Weißrussland.

© SID

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