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11.01.2007

11:42 Uhr

Handball WM

Ratloser Brand ohne Erklärung für Verletzungspech

Die Verletztenmisere in der deutschen Handball-Nationalmannschaft hat selbst Heiner Brand sprachlos gemacht: "Ich habe dafür einfach keine schlüssige Begründung", meinte der Bundestrainer eine Woche vor dem WM-Auftakt.

Die deutschen Handball gehen am Stock, doch Bundestrainer Heiner Brand hat noch keine Erklärung für die seit Jahren vor großen Turnieren herrschende Verletztenmisere im deutschen Team gefunden. "Ich habe dafür einfach keine schlüssige Begründung", sagte der 54-jährige Brand gut eine Woche vor dem WM-Auftakt am 19. Januar gegen Brasilien in Berlin.

Zwar sei die hohe und immer weiter wachsende Belastung der Spieler eine wesentliche Ursache, "aber die anderen Nationen haben ja auch etliche Bundesliga-Akteure. Und da sind die meisten fit", meinte Brand ein wenig ratlos. Zumindest seine Lockerheit hat der Gummersbacher trotz der angespannten Personalsituation nicht verloren. "Wir sind vor der WM einmal wieder der Spitzenreiter bei den Verletzten", erklärte Brand mit Galgenhumor.

Lage leicht entspannt

Die Lage hat sich vor der WM-Generalprobe am Samstag in München gegen Ägypten (15.00 Uhr) allerdings etwas entspannt. Von den angeschlagenen Spielern werden in der Olympiahalle nur Oleg Velyky (Fußsohlenverletzung/Kronau), Sebastian Preiß (Muskelfaserriss in der Wade/Lemgo) und Torsten Jansen (Oberschenkelzerrung/Hamburg) fehlen.

Dagegen gibt Florian Kehrmann (Lemgo) knapp acht Wochen nach seiner Operation an der gebrochenen Mittelhand sein Comeback. Auch Kehrmanns Lemgoer Vereinskollege Markus Baur (Oberschenkelzerrung) ist wieder fit und will gegen Ägypten sein 200. Länderspiel absolvieren.

Zudem sollen Holger Glandorf (Gesichtsblessur/Nordhorn) und Rolf Hermann (Sehnenzeizung im Arm/Nettelstedt) im Kader stehen. Beide hatten wie auch Baur, Kehrmann und Velyky auf die beiden Länderspiele in Ungarn (23:23/23:20) am vergangenen Wochenende verzichtet.

© SID

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