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27.01.2007

21:49 Uhr

Handball WM

Topfavoriten erreichen WM-Viertelfinale vorzeitig

Neben Gastgeber Deutschland haben auch die Turnierfavoriten Spanien und Polen bei der Handball-WM vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Zudem konnten die ungeschlagenen Kroaten ihre Siegesserie fortsetzen.

Nach Kroatien stehen auch die anderen Turnierfavoriten im Viertelfinale der Handball-WM. Titelverteidiger Spanien, Deutschlands kommender Gegner Island, Dänemark und Polen haben vor dem letzten Hauptrunden-Spieltag die Runde der letzten Acht erreicht. Die Isländer gewannen in Halle/Westfalen gegen Slowenien 32:31 (17:15) und können damit ebenso wie die Spanier und die Polen mit je 6:2 Punkten sowie die Dänen (4:4) nicht mehr von einem der ersten vier Plätze in der Hauptrunden-Tabelle verdrängt werden. Die Iberer setzten sich mit 33:31 (17:15) gegen Ungarn durch, Polen ließ Afrikameister Tunesien beim 40:31 (17:13) keine Chance. Die Dänen gewannen 26:24 (16:14) gegen den dreimaligen Weltmeister Russland, der nun um den Viertelfinal-Einzug bangen muss.

Der EM-Siebte Island musste bei der Generalprobe für das abschließende Hauptrundenspiel gegen Gastgeber Deutschland, der nach dem 29:26 gegen Europameister Frankreich ebenfalls in die K.o.-Runde eingezogen war, am Sonntag (15.30 Uhr/live im ZDF) allerdings bis zum Schluss zittern. Die Mannschaft des Gummersbacher Bundesliga-Trainers Alfred Gislason hatte in der Schlussphase gegen die kampfstarken Slowenen Glück, konnte sich aber auf ihren starken Schlussmann Birkir Gudmundsson (TuS N-Lübbecke) verlassen.

Geirsson wirft Island zum Sieg

Vor 7 200 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion hatte der Olympia-Neunte im Lemgoer Logi Geirsson (8 Tore) und im Mindener Snorri Gudjonsson (7/3) seine besten Werfer. Für die Slowenen, die im dritten Spiel der Hauptrunde ihre dritte Niederlage kassierten, erzielte Rückraum-Star Siarhei Rutenka neun Treffer.

Die Polen, die im sechsten Turnierspiel ihren fünften Sieg feierten, hatten in Halle gegen die chancenlosen Tunesier in Mateusz Jachlewski (8/4) ihren besten Werfer. Für die einzigen Nicht-Europäer in der Hauptrunde erzielte Anouar Ayed bei sieben Versuchen sieben Treffer.

Die Spanier streiten zum Abschluss der Hauptrunde mit Olympiasieger Kroatien nur noch um die beste Ausgangsposition für die Runde der letzten Acht. Bester Werfer für die Spanier war Rolando Urios Fonseca mit sieben Toren.

Ungarn und Russland kämpfen um Viertelfinal-Einzug

Damit kommt es am Sonntag zum "Finale" um den Einzug in die K.o.-Runde zwischen Ungarn (4:4 Punkte) und Russland (2:6). Die Russen, dreimaliger Weltmeister und Olympiasieger, verloren gegen Dänemark 24:26 (14:16) und müssen gegen die Ungarn unbedingt gewinnen.

Derweil setzte der bereits qualifizierte Olympiasieger Kroatien seine Siegesserie fort. Die Kroaten gewannen vor 12 500 Zuschauern in der ausverkaufen Mannheimer Arena 31:29 (14:12) gegen Tschechien und feierten damit den sechsten Erfolg im sechsten Spiel. Während Kroatien damit das einzige ungeschlagene Team der WM bleibt, haben die punktlosen Tschechen am Tabellenende nun endgültig keine Chance mehr auf den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Bester Werfer für die Kroaten, die zum Abschluss der Hauptrunde am Sonntag auf Titelverteidiger Spanien treffen, war Blazenko Lackovic vom Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt mit neun Toren. Bei den Tschechen, die noch gegen Dänemark antreten müssen, waren Filip Jicha vom TBV Lemgo und Jan Sobol mit jeweils acht Treffern am erfolgreichsten.

© SID

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