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18.01.2009

11:13 Uhr

Handball WM

WM für Christian Sprenger bereits beendet

Das Verletzungspech bleibt den deutschen Handballern treu. Christian Sprenger erlitt im Auftaktspiel gegen Russland einen Innenbandriss im Knie und flog am Sonntag nach Hause.

Christian Sprenger befindet sich auf dem Heimweg. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Christian Sprenger befindet sich auf dem Heimweg. Foto: Bongarts/Getty Images

Den deutschen Handballern bleibt das Verletzungspech treu. Beim WM-Auftakt des Titelverteidigers gegen Russland (26:26) im kroatischen Varazdin erlitt Christian Sprenger (Magdeburg) einen Innenbandriss im rechten Knie und trat am Sonntag die Heimreise ein. "Ich hörte, wie es in meinem Knie knackte, und wusste gleich, dass da was kaputt war", meinte der Rechtsaußen.

Ob vielleicht auch das Kreuzband beschädigt ist, sollen weitere Untersuchungen in Deutschland zeigen. Bundestrainer Heiner Brand hat vorerst allerdings keinen Ersatz für den 25-Jährigen nachnominiert.

Sprenger reiht sich mit seinem vorzeitigen WM-Aus in eine lange Liste verletzter deutscher Spieler bei Großereignissen ein. Spielmacher Michael Kraus verpasste den WM-Auftakt in Kroatien wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade. Für Rückraum-Ass Pascal Hens war Olympia in Peking wegen einer Schienbeinkopffraktur vorzeitig beendet.

"Pech klebt uns an den Stiefeln"

"Das Pech vor und bei großen Ereignissen klebt uns an den Stiefeln. Der Ausfall von Sprenger trifft uns hart, aber die Mannschaft wird zusammenrücken, um diesen Verlust aufzufangen", sagte Delegationsleiter Horst Bredemeier.

Auch in der Vergangenheit musste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) immer wieder Rückschläge verkraften. Beim Titelgewinn vor zwei Jahren im eigenen Land verpasste Kapitän Markus Baur wegen einer Wadenzerrung zwei Spiele.

Oleg Velyky erlitt bei der EM 2008 in Norwegen gleich im ersten Spiel einen Kreuzbandriss, nachdem er schon seine WM-Teilnahme 2007 wegen einer Sehnenverletzung in der Fußsohle absagen musste. Der ehemalige Welthandballer Daniel Stephan bestritt aufgrund seines Verletzungspechs nie ein Spiel bei einer Weltmeisterschaft.

© SID

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