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30.01.2007

19:21 Uhr

Hauchdünner Sieg im Viertelfinale

Polen stoppen Russland

Polen hat das Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft erreicht. Dabei hatte Russlands Trainer Wladimir Maximow zu Beginn des Duells der Osteuropäer mit einer faustdicken Überraschung aufgewartet. Doch auch das nutzte nichts.

HB HAMBURG. Polen hat das Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft erreicht. Die Mannschaft von Bogdan Wenta gewann am Dienstag vor 12 500 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Color Line Arena mit 28:27 (16:14) gegen Russland. Bester Werfer für Polen war der Magdeburger Karol Bielecki (7), bei Russland traf Eduard Kokscharow (8/3) am erfolgreichsten.

In der vom Magdeburger Schiedsrichtergespann Frank Lemme/Bernd Ullrich geleiteten Partie wartete Russlands Trainer Wladimir Maximow mit einer faustdicken Überraschung auf. Der zuletzt mit einer Knieverletzung nicht zur Verfügung stehende Spielmacher Oleg Kuleschow vom SC Magdeburg stand plötzlich auf der Spielfläche. Doch die "Bundesliga-Legionäre" von Deutschlands Ex-Nationalspieler Wenta ließen sich nicht beeindrucken und legten einen 5:1-Blitzstart nach sechs Minuten hin. Doch mit Kuleschow zog die beim WM-Turnier bisher vermisste Spielkultur und Beweglichkeit ins russische Spiel ein. Nach 16 Minuten stand es 8:8, erst kurz vor dem Wechsel zog Polen erneut mit zwei Toren davon.

Nach Wiederanpfiff warf der Flensburger Marcin Lijewski mit seinem fünften Treffer eine 18:15-Führung heraus. Doch der viermalige Olympiasieger ließ sich nicht abschütteln und kam erneut zum Ausgleich (21:21/44.). Auch in der Schlussviertelstunde legte Polen immer ein, zwei Treffer vor und Russland zog nach. Zudem hielt Slawomir Szmal in den letzten vier Minuten seinen dritten und vierten Siebenmeter, so dass Polen auf der Siegerstraße blieb.

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