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22.01.2010

09:27 Uhr

Hockey EM

Hockeydamen haben Titel im Visier

Als Titelverteidiger starten die deutschen Damen heute in die Hallenhockey-EM. Trotz einer ersatzgeschwächten Mannschaft zählt das deutsche Team zu den Mitfavoriten.

Die deutschen Damen kämpfen in Duisburg um den EM-Titel. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Die deutschen Damen kämpfen in Duisburg um den EM-Titel. Foto: Bongarts/Getty Images

Bei der Hallen-EM im heimischen "Wohnzimmer" in Duisburg (22. bis 24. Januar) wollen die deutschen Hockey-Damen trotz des Verzichts auf alle A-Kaderspielerinnen ihre Rekordserie ausbauen. 13-mal stand das Team des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) bei den bisherigen 14 Austragungen ganz oben auf dem Podest, nur 1996 in Glasgow gab es eine Finalniederlage gegen England.

DHB-Kader ersatzgeschwächt

Doch im Vergleich zu den vorherigen Turnieren tritt das Team von Nationaltrainer Marc Herbert in Duisburg ersatzgeschwächt an. Seit diesem Jahr verzichtet der DHB bei Hallenturnieren völlig auf A-Kaderspielerinnen und gibt stattdessen Nachwuchskräften die Chance, sich international zu bewähren.

"Dennoch können wir gar nicht anders in das Turnier gehen, als unseren Titel verteidigen zu wollen", sagte Herbert, der nach eigener Aussage "eine super Mischung zwischen jungen Spielerinnen und ehemaligen Hallen-Nationalspielerinnen" gefunden hat.

Konkurrenz aus Osteuropa und den Niederlanden

Mitfavorisiert sind neben dem deutschen Team vor allem die osteuropäischen Nationen, die sich vornehmlich auf Hallenhockey konzentrieren, und der Erzrivale aus den Niederlanden.

Gegner der deutschen Mannschaft sind in der Gruppe A am Freitag die Ukraine (13.40 Uhr) und Schottland (18.00 Uhr) sowie am Samstag Litauen (11.55 Uhr). Sollte die DHB-Auswahl einen der ersten beiden Gruppenplätze belegen, tritt sie am Samstagabend im Halbfinale an. Das Finale findet am Sonntag (14.00 Uhr) statt.

Quali für WM 2011 steht auf dem Spiel

Die EM ist gleichzeitig Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2011 in Polen. Dazu muss das Team von Herbert einen der ersten sechs Plätze belegen.

Für Anneke Böhmert, mit einem WM- und vier EM-Titeln eine der erfolgreichsten deutschen Hallenhockey-Spielerinnen, ist das Turnier der Schlusspunkt ihrer Karriere. Die 28-Jährige will sich in Zukunft verstärkt Beruf und Familie widmen. 'Einen besseren Abschluss als eine Europameisterschaft im eigenen Land kann man sich doch gar nicht vorstellen', sagte die 109-malige Nationalspielerin.

© SID

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