Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2011

08:32 Uhr

Hockey National

Hallenhockey-DM in Duisburg als WM-Testlauf

In diesem Jahr sind bei der Hallenhockey-DM in Duisburg zahlreiche Top-Spieler dabei. Für Herren-Bundestrainer Markus Weise dient der Wettbewerb als Testlauf für die WM in Posen.

Nationalspieler Matthias Witthaus will den Titel verteidigen. Foto: SID Images/AFP/Paul Ellis SID

Nationalspieler Matthias Witthaus will den Titel verteidigen. Foto: SID Images/AFP/Paul Ellis

Die DM als Aufwärmprogramm für die WM: Wenn ab heute die 50. nationalen Hallenhockey-Meisterschaften der Männer und Frauen in Duisburg ausgespielt werden, sind im Gegensatz zu den vergangenen Jahren die Top-Akteure auf dem Parkett. Knapp eine Woche vor den Weltmeisterschaften im polnischen Posen (8. bis 13. Februar) kann damit vor allem Herren-Bundestrainer Markus Weise für die 3. Welttitelkämpfe testen.

"Da sich die WM nicht mit einer Vorbereitungsmaßnahme für die Feldsaison überschneidet, konnte ich dieses Mal so nominieren", sagte Weise, der erstmals mit einer mit Weltmeistern und Olympiasiegern gespickten Auswahl nach Polen reisen wird. Sechs Akteure des WM-Kaders sind in der Rhein-Ruhr-Halle dabei, darunter auch Rekordnationalspieler Matthias Witthaus, der mit dem Mannheimer HC den Titel verteidigen will.

Witthaus Wunschgegner Köln

"Wir sind sehr gut vorbereitet", sagte Witthaus, der am heutigen Samtag im zweiten Halbfinale (18.45 Uhr) gegen den Club an der Alster auf seinen jüngeren Bruder Tim trifft. "Wir freuen uns beide auf das Spiel, aber wir werden gewinnen", sagte Witthaus. Der 28-Jährige war mit zwei Treffern im Viertelfinale gegen seinen Ex-Klub Crefelder HC maßgeblich am Einzug in die DM-Endrunde beteiligt.

Einen Wunschgegner für ein mögliches Finale hat der 314-malige Nationalspieler bereits. "Gegen Köln ist immer Feuer drin. Ein Titelgewinn im Finale gegen Köln ist noch mehr wert", sagte Witthaus. Hallen-Europapokalsieger Rot-Weiss Köln bekommt es im ersten Vorschlussrundenspiel (Samstag, 16.30 Uhr) mit dem UHC Hamburg zu tun. "Wir sind unglaublich heiß, wollen diesen Titel", erklärte Kölns Olympiasieger Timo Weß.

Neuer Meister bei den Frauen gesucht

Bei den Frauen wird im Gegensatz zu den Männern ein neuer deutscher Meister gesucht, nachdem sich Titelverteidiger Mannheimer HC nebst Vizemeister UHC Hamburg bereits in der regulären Saison verabschiedet hatte. Obwohl die Frauen-Nationalmannschaft im Februar bei zwei Vier-Nationen-Turnieren zur EM-Vorbereitung weilt, verzichtete Bundestrainer Michael Behrmann zumindest auf einige renommierte Leistungsträgerinnen, die den Hallenkader von Behrmanns Co-Trainer Kais al Saadi bei der WM in Posen verstärken.

In Duisburg treffen am heutigen Samstag im ersten Halbfinale (12.00 Uhr) der Berliner HC und der Münchner SC aufeinander. Im zweiten Semifinale (14.15 Uhr) stehen sich der Rüsselsheimer RK und die TuS Lichterfelde gegenüber.

Neben den Akteuren sind auch die Organisatoren bestens gerüstet für das vorerst letzte Hallenhockey-Highlight in Duisburg. Nach dem beschlossenen Abriss der Rhein-Ruhr-Halle und einer derzeit fehlenden Alternative ist die DM-Jubiläumsausgabe ein passender Abschluss für die traditionsreiche Spielstätte.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×