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07.01.2005

22:37 Uhr

Höchste Heimniederlage für Freezers

Verfolger lassen Ice Tigers nicht entkommen

Die Nürnberg Ice Tigers haben ihren Vorsprung in der Deutschen Eishockey-Liga verteidigt. Doch die Verfolger lassen nicht locker.

HB BERLIN. Die Nürnberg Ice Tigers haben am 35. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ihren Vorsprung verteidigt. Dank eines 6:3 (3:1, 1:2, 2:0)-Erfolgs bei den Hamburg Freezers verteidigten die Franken ihren Fünf-Punkte-Führung an der Tabellenspitze behauptet.

Höchste Heimniederlage für Freezers

Doch auch die Verfolger konnten ihre Spiele gewinnen. Die Kölner Haie kamen zu einem 5:3 (2:0, 2:2, 1:1)-Sieg gegen die Kassel Huskies, die Berliner Eisbären gewannen gegen die Augsburger Panther mit 5:1 (1:0, 0:1, 4:0). Bereits am Donnerstag hatte Meister Frankfurt Lions, die DEG Metro Stars mit 4:2 besiegt.

In der mit 12 803 Zuschauern ausverkauften Hamburger Color Line Arena hatten sich die Nürnberger Gäste schnell vom frühen Führungstor der Gastgeber durch Jacek Plachta (3.) erholt. Noch im ersten Durchgang drehten das Team von Bundestrainer Graig Poss die Partie und fügten den Freezers die höchste Heimniederlage im 68. Spiel zu.

Kölner Haie zittern

Zu einer Zitterpartie luden die Kölner Haie ein. Nach dem 3:4-Anschlusstreffer setzten die Huskies in der letzten Minute ohne Torwart alles auf eine Karte, doch Eduard Lewandowski traf für die Kölner zur Entscheidung.

Vorjahresfinalist Berlin konnte erst im Schlussdrittel die Überlegenheit in Tore ummünzen. Dagegen musste der ERC beim 6:5 gegen Schlusslicht Wolfsburg sogar ins Penaltyschießen.

Krefeld bangt um Playoffs

Bei den Adlern aus Mannheim hatte Trainer Stephane Richer nach vier Niederlagen in Serie erste Konsequenzen gezogen und in Steve Kelly und Vitalij Aab zwei Stammspieler auf die Tribüne verbannt. Fast folgerichtig gelang Sacher Blank einen Tag nach seiner Rückkehr von der U-20-Weltmeisterschaft der erste DEL-Treffer für die Gastgeber, den sie zum 3:1 über die Iserlohn Roosters ausbauten.

Die Krefeld Pinguine konnten sich durch das 4:3 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenletzten Hannover Scorpions wieder Luft verschaffen auf dem für die Playoffs berechtigenden 8. Tabellenplatz.

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