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22.01.2005

11:36 Uhr

Interview: Heiner Brand, Handball-Bundestrainer

„Erwartungen von außen interessieren mich nicht“

Handball-Nationaltrainer Heiner Brand vor dem WM-Start über die neue Ausgangslage vor dem Turnier, seine Favoriten und die Erwartungen an seine Mannschaft.

Nationaltrainer Heiner Brand Foto: dpa

Nationaltrainer Heiner Brand Foto: dpa

Als Sie Ihr Amt 1997 antraten, standen Sie vor einem Neuanfang. Jetzt wieder. Worin besteht der Unterschied?

Heiner Brand: "In der Altersstruktur der Mannschaft. Dass wir viele Junge haben und der Prozess fortgesetzt wird, auch wenn der eine oder andere noch mal zurückkommt. 1997 war der Kern der Mannschaft älter, erfahrener. Es war nicht eine Mannschaft ohne Erfahrung da. Wir haben zwar kurzfristig einige dazu geholt wie Martin Schwalb oder Bogdan Wenta. Aber es war eine andere Ausgangssituation."

Was bereitet Ihnen an Ihrer jungen Mannschaft am meisten Sorgen?

Heiner Brand: "Mir bereitet nichts besonders große Sorgen. Es ist eine gewisse Unsicherheit da, weil die Voraussetzungen mit so kurzer Vorbereitungszeit nicht gut sind. Aber wir haben Spaß, die Mannschaft ist willig und man sieht ja, dass sie Gas gibt. Wo die meisten Defizite sind, kann ich nicht sagen. Wir haben vieles zu lernen. Da arbeiten wir dran."

Wer sind Ihre Führungsspieler?

Heiner Brand: "Führungsspieler müssen sich herausbilden. Klar ist, dass die Älteren stärker gefordert sind. Das sind nun einmal Frank von Behren, Steffen Weber und Florian Kehrmann. Wir haben gewisse Regeln. Und die wissen, wo es lang geht. Ein Mannschaftsgefüge kann sich nur im Laufe der Zeit bilden."

Wer sind die WM-Favoriten?

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