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24.02.2006

16:08 Uhr

Interview mit Martina Ertl-Renz

„Ich habe alles versucht, aber zu viel gewagt“

Es sind definitiv ihre letzten Olympischen Winterspiele gewesen. Für Martina Ertl-Renz geht eine lange Karriere zu Ende. Ein Happy-End blieb jedoch aus.

Martina Ertl-Renz nach ihrem letzten Olympischen Rennen. Foto: dpa

Martina Ertl-Renz nach ihrem letzten Olympischen Rennen. Foto: dpa

Ihr 17. Rennen bei ihren fünften Olympischen Winterspielen beenden Sie als 15. Ist die Enttäuschung nach Platz fünf im ersten Lauf groß?

Ertl-Renz: "Es ist schade, aber ich habe alles versucht und zu viel gewagt. Das musste jedoch sein, sonst brauch ich ja gar nicht herunterzufahren. Die Sicht war eine Katastrophe. Eine Medaille wäre aber sehr schwer geworden. Ich bin nicht unglücklich, man kann sich nur darüber ärgern."

Wie fällt ihre Bilanz dieser Winterspiele aus?

Ertl-Renz: "Über meinen ersten Riesenslalom-Lauf hier war ich selber überrascht. Eine Medaille wäre schön gewesen, aber andere waren eben schneller. Ich bin schon so alt, ich brauch jetzt nicht mehr plärren, wenn ich es nicht geschafft habe. Ich bin gesund, ich kann nicht klagen."

Nach den noch ausstehenden Weltcup-Rennen beenden sie ihre Karriere. Was kommt danach?

Ertl-Renz: "Ich werde meinem Mann Sven in dessen Münchner Sportgeschäft helfen. Außerdem wollen wir uns um die Familienplanung kümmern. Ich wäre auch nicht abgeneigt, für gewisse Medien als Expertin zu arbeiten. Aber erstmal werde ich jetzt nach Hause fahren und nichts machen."

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