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30.07.2015

17:13 Uhr

Kritik an Fifa

IOC-Präsident Bach mahnt Reformen an

Thomas Bach ist zufrieden: Die Agenda 2020, Bachs umfangreiches Reformprogramm für das Internationale Olympische Komitee, läuft wie geplant. Das verleitet den IOC-Präsidenten zu einem Seitenhieb auf die Fifa-Kollegen.

Mit einem umfangreichen Programm will IOC-Präsident Thomas Bach die Dachorganisation der Olympischen Spiele bis 2020 reformieren. Reuters

Agenda 2020

Mit einem umfangreichen Programm will IOC-Präsident Thomas Bach die Dachorganisation der Olympischen Spiele bis 2020 reformieren.

Kuala LumpurBei der Eröffnung des 128. Kongresses des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Kuala Lumpur hat Thomas Bach angemahnt, den mit der Agenda 2020 eingeleiteten Reformprozess weiter voranzutreiben. Es sei notwendig, dass der „Prozess der Veränderung“ mit der gleichen Energie weitergehe, sagte der deutsche IOC-Präsident am Donnerstag. „Wir können das mit großer Zuversicht tun, weil wir sehen, wie positiv die Reformen in der Gegenwart schon gewirkt haben und zukünftig in der olympischen Bewegung wirken werden.“

Bereits die Winterspiele-Bewerbungen für 2022 von Almaty und Peking seien von der erst am 8. Dezember 2014 auf dem IOC-Kongress in Monte Carlo verabschiedeten Agenda 2020 wesentlich geprägt. Gewählt wird der Olympia-Gastgeber von 2022 am Freitag in der malaysischen Hauptstadt.

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„Glaubwürdigkeit ist eine weitere Säule der olympischen Agenda 2020“, erklärte Bach und sagte mit Blick auf die Korruptionsaffäre im Fußball-Weltverband Fifa. „Dies sind schwierige Zeiten im Sport, wie die jüngsten Ereignisse in anderen Sportorganisationen nur zu deutlich gezeigt haben.“ Die Menschen von heute verlangten mehr Transparenz.

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dpa

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