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09.01.2010

16:38 Uhr

Langlauf Weltcup

Teichmann läuft bei Bauers Sieg auf Platz drei

Axel Teichmann steuert bei der Tour de Ski der Langläufer einem Podestplatz entgegen. Der Lobensteiner wurde auf der vorletzten Etappe beim Sieg des Tschechen Lukas Bauer Dritter.

Platz drei in Val di Fiemme: Axel Teichmann. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Platz drei in Val di Fiemme: Axel Teichmann. Foto: Bongarts/Getty Images

Skilangläufer Axel Teichmann ist als Dritter von Val di Fiemme zum dritten Mal bei der Tour de Ski auf das Podest gelaufen. Als Dritter der Gesamtwertung hat der Ex-Weltmeister vor dem finalen Berglauf am Sonntag mit 1:30,3 Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Petter Northug weiter alle Chancen. Auch Rene Sommerfeldt kann nach Platz sieben über 20km weiter vom Treppchen träumen.

"Die ersten drei Runden ging es mir echt schlecht, aber dann habe ich mich immer besser gefühlt", sagte der im vergangenen Jahr auf Platz drei in der Gesamtwertung gelandete Teichmann. Er träumt aber nicht mehr vom Siegerscheck von 100 000 Euro für den Gesamtsieger: "Ich will oben ankommen, was rauskommt ist zweitrangig. Ich bin von der Statur halt keine Bergziege."

Showdown zwischen Northug und Bauer

Dafür ein Klassikspezialist, der sich nach gewohnt müdem Beginn am Ende 32,2 Sekunden hinter Sieger Lukas Bauer zum dritten Mal bei dieser Tour über Platz drei freuen konnte. Der Tscheche siegte nach einem spektakulären Alleingang (Sommerfeldt: "Hut ab vor Lukas") überlegen vor Petter Northug. Der Norweger rettete in der Gesamtwertung ganze 8,3 Sekunden Vorsprung auf Bauer, das Duo wird sich den spektakulären Alpinhang Alpe Cermis hinauf wohl ein Duell um den Gesamtsieg liefern.

Die Steigung von bis zu 28 Prozent liegt Sommerfeldt ganz besonders, der mit 2:37,7 Minuten Rückstand als Gesamt-Achter auf die Jagd nach Northug geht. Vor zwei Jahren stürmte er beim spektakulären Finale von noch weiter hinten auf Platz zwei der Gesamtwertung, diesmal "liebäugele ich mindestens mit Platz fünf bis sechs: Das Podest wird schwer, aber ich werde alles geben." Er will bei der Anfahrt auf die Klettertour gemeinsame Sache mit dem Teamkollegen Jens Filbrich machen, der nach Platz zehn über 20 km Position neun in der Gesamtwertung belegt.

"Wir haben drei unter den besten neun, wieder einen Podestplatz geholt und vor dem Finale noch alle Chancen. Was will man mehr?", sagte Bundestrainer Jochen Behle

© SID

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